Starporträt

Elijah Wood

Ob als Hobbit, suizidgefährdeter Depressiver oder Sammler mit ganzer Seele - Elijah Wood ist vielseitig, feinfühlig und außergewöhnlich talentiert

Elijah Wood

  • Geboren , Cedar Rapids, Iowa / USA
  • VornameElijah Jordan
  • Name Wood
  • Jahre38
  • Grösse 1.68 m

Biografie von Elijah Wood

Weil seine Mutter wollte, dass der kleine Elijah überflüssige Energie loswerden konnte, ermunterte sie ihren Sohn, Kindermodel zu werden. Der erste Grundstein für eine Karriere vor der Kamera war gelegt und dann verlief alles nach Plan.

Der Umzug nach L.A.

Familie Wood wollt es wissen und zog mit Sack und Pack vom verschlafenen Iowa ins Filmmekka Los Angeles, um die Schauspielkarriere ihres Sohnes voranzutreiben. Rasch folgten einige Auftritte in Werbespots und Musikvideos, unter anderem in Paula Abduls „Forever Your Girl“, für das David Fincher Regie führte. Ein Jahr später, im Alter von acht Jahren, gab Elijah, wenn auch nur in einer Minirolle, mit „Zurück in die Zukunft II“ sein Kinodebüt.

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©Gala

Elijah wird Kinderstar

In den kommenden Jahren mauserte sich der talentierte Junge zu einem gefragten und immer bekannter werdenden Kinderstar, der fleißig einen Film nach dem anderen mit bekannten Hollywoodgrößen drehte. So spielte er unter anderem an der Seite von Richard Gere in „Internal Affairs – Trau’ ihm, er ist ein Cop“, hatte eine Rolle neben Don Johnson und Melanie Griffith in „Sommerparadies“ und war als Jamie Lee Curtis` Sohn in „Forever Young“ zu sehen.

Elijahs erste Hauptrolle

1993, im Alter von zwölf Jahren, konnte Elijah, der bis dahin einige Erfahrungen gesammelt hatte, endlich seine erste Hauptrolle ergattern. Im Kinderfilm „Die Abenteuer von Huck Finn“ spielte er die Titelfigur. Nun war es endlich an der Zeit, sich in großen Rollen zu beweisen – und das gelang Elijah mit viel Applaus. Als 15-jähriger konnte er für seine Leistung in der „Flipper“-Neuverfilmung eine Nominierung für den „YoungStar Award“ als bester Nachwuchsdarsteller einheimsen. Elijah schaffte es, seinen Kinderstarstatus bisher zumindest bis ins Teeniealter zu retten. Nicht unbeachtliche Rollen spielte er in „Deep Impact“ und „The Faculty“ mit Josh Hartnett – ohne zu wissen, dass seine bisherige Karriere ihren Zenit längst noch nicht erreicht hatte.

Der große Durchbruch mit „Der Herr der Ringe“

Während der Dreharbeiten zu „The Faculty“ hörte Elijah von Peter Jacksons Plänen, die „Der Herr der Ringe“-Trilogie zu verfilmen und wusste sofort, das könnte die Chance seines Lebens sein. Also bat er einen befreundeten Regisseur, ein Casting-Video von ihm zu drehen, das er sofort nach Neu Seeland zu Regisseur Peter Jackson schickte. Elijah musste in dem Video auf ganzer Linie überzeugt haben, denn er konnte sich gegen 150 andere Bewerber, unter anderem Jake Gyllenhaal, für die Rolle des Frodo Baggins durchsetzen. Kein schlechter Deal: Für seine Hauptrolle erhielt er drei Millionen Dollar. Nun war er endgültig in der oberste Hollywoodriege angekommen.

Endgültig etabliert

Spätestens mit seiner Leistung in „Der Herr der Ringe“ konnte er allen zeigen, dass er zurecht seit seiner Kindheit vor der Kamera stand und auch im Erwachsenenalter die Schauspielerei sein Beruf sein wird. Nicht viele schaffen den Sprung vom Kinderstar zum ernstzunehmenden Schauspieler, doch Elijah überzeugte mit seinen Rollen in „Vergiss mein nicht!“ und „Sin City“ alle Zweifler. Besonderes Lob erntete er für seine Darstellung in der Romanverfilmung „Alles ist erleuchtet“ des gleichnamigen Bestsellers von Jonathan Safran Foer. Aber Elijah macht auch fernab der großen Leinwand eine mehr als gute Figur: In der TV-Serie „Wilfred“ spielte Elijah einen selbstmordgefährdeten und depressiven Anwalt, der den Hund seiner Nachbarin Wilfred als Mann in einem Hundekostüm wahrnimmt, während alle anderen Menschen in ihm nur einen gewöhnlichen Hund sehen. Elijah ist vielseitig, spielt seine Rollen feinfühlig sowie brillant – und ein Ende ist nicht in Sicht. Aber falls es mit der Schauspielerei irgendwann doch nicht mehr klappen sollte, hat Elijah einen Plan B mit Augenzwinkern: „Wenn ich kein Schauspielere wäre, wäre ich Geheimagent.“   

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