Starporträt

Ed Harris

Schauspieler Ed Harris dreht fleißig einen Film nach dem anderen und nimmt auch hinter der Kamera auf dem Regiestuhl Platz - nur der Oscar fehlt noch.

Ed Harris

  • Geboren , Englewood, New Jersey / USA
  • VornameEdward Allen
  • Name Harris
  • Jahre69
  • Grösse 1.75 m
  • Partner Amy  Madigan  (verheiratet)
  • Kinder Lily Dolores   (*1993)

Biografie von Ed Harris

Edward "Ed" Allen Harris ist zweifelsohne einer der talentiertesten Schauspieler seiner Generation. Wie kaum ein anderer verwandelt er sich förmlich in seine Figuren und vereinnahmt das Publikum – wie sich das für einen hervorragenden Charakterdarsteller gehört.

Schauspielstudium im sonnigen Kalifornien

Aufgewachsen in Tenaflay, New Jersey, zog es den jungen Ed nach seinem Schulabschluss in den Big Apple New York, um an der "Columbia University" zu studieren. Doch nicht etwa Schauspiel – seine Wahl fiel auf Sport. Doch rasch merkte er, dass dieses Fach nicht das richtige für ihn war, es loderte eine andere Leidenschaft in seinem Herzen: die Schauspielerei. Also schmiss er kurzerhand sein Studium in New York und ging nach Los Angeles, um sich dort am "California Institute of the Arts" für das Fach Schauspiel einzuschreiben.

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Ed Harris erobert Hollywood im Sturm

Nach seinem Abschluss dort ergatterte er schnell erste Rollen am Theater und einige kleine Auftritte in TV-Produktionen. Erstmals öffentliche Aufmerksamkeit wurde Ed 1980 an der Seite von Charles Bronson in "Der Grenzwolf" zuteil. Nur ein Jahr später war er in "Knightriders – Ritter auf heißen Öfen" in seiner ersten Hauptrolle zu sehen. Von nun an ging alles Schlag auf Schlag: 1983 folgte der große Durchbruch von Ed Harris. Obwohl "Der Stoff, aus dem die Helden sind", der die Geschichte der amerikanischen Luft- und Raumfahrt erzählt, an den Kinokassen ziemlich floppte, erhielt der Film dennoch gute Kritiken und vor allem Eds Leistung in seiner Rolle als Astronaut wurde laut beklatscht. Spätestens nun war Ed Harris ganz oben in Hollywood angekommen, sämtliche Türen standen ihm offen, kaum ein Hollywood-Superstar, mit dem er in den kommenden Jahren nicht gemeinsam vor der Kamera stand. Und Ed war fleißig, drehte einen Film nach dem anderen.

Filme mit Ed Harris (Auswahl)

  • "Der Stoff, aus dem die Helden sind" (1983)
  • "Ein Platz im Herzen" (1984)
  • "Abyss – Abgrund des Todes" (1989)
  • "Glengarry Glen Ross" (1992)
  • "Die Firma" (1993)
  • "Taschengeld" (1994)
  • "Im Sumpf des Verbrechens" (1995)
  • "Apollo 13" (1995)
  • "Nixon" (1995)
  • "The Rock – Fels der Entscheidung" (1996)
  • "Die Truman Show" (1998)
  • "Seite an Seite" (1998)
  • "Pollock" (2000)
  • "A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn" (2001)
  • "The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit" (2002)
  • "Der menschliche Makel" (2003)
  • "A History of Violence" (2005)
  • "Appaloosa" (2008)
  • "Pain + Gain" (2013)
  • "Run All Night" (2015)
  • "Westworld" (seit 2016)
  • "Mother!" (2017)
  • "Kodachrome" (2017)
  • "Geostorm" (2017)

Wo bleibt der Oscar?

Bei der Masse an Filmen - und Eds Talent wohlgemerkt - bleibt natürlich auch die eine oder andere Auszeichnung und Nominierung für einen der begehrtesten Filmpreise nicht aus. Für seine überragende Leistung in "Apollo 13" erhielt Ed Harris einen Screen Actors Guild Award und konnte sich über eine Oscar- sowie Golden Globe-Nominierung freuen. Weitere Oscar-Nominierungen erhielt er für seine Arbeiten in "Die Truman Show", "The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit" und sein Regiedebüt "Pollock", in dem er ebenso die Hauptrolle übernahm. Schau an, der Herr kann also auch Regie, was er erneut acht Jahre später mit seinem Western "Appaloosa" unter Beweis stellte. Seine Fans freuen sich ja sicherlich auch über seine Regiearbeiten, doch bitte, lieber Ed, bleib uns auch vor der Kamera treu. Immerhin hast Du ja noch was vor: Dir nach vier Nominierungen endlich den begehrten Goldjungen schnappen!

Ein Schauspieler durch und durch

Und wenn man bedenkt, wie sehr Ed Harris mit Haut und Haaren Schauspieler ist und sich seinen Rollen bedingungslos hingibt, sollte der begehrte Oscar eigentlich nur noch eine Frage der Zeit sein. "Mir gefällt halt, was ich mache. Ich liebe es zu arbeiten, ich denke dabei aber nicht darüber nach, wie ein Film aufgenommen wird oder was er bedeuten könnte. Es interessiert mich nicht so sehr, was man über einen Film sagt. Wenn ich arbeite, dann konzentriere ich mich auf meine Rolle, versuche, die Vision des Regisseurs zu erfüllen und ansonsten loszulassen. Was nicht heißt, dass ich da gar nicht dran denke. Aber ich tue es eben nicht oft. Wenn du nicht grade selber Regie führst, liegt es eh nur bedingt in den eigenen Händen. Je stärker die Vision des Regisseurs ist, desto besser kann man seine Rolle erfühlen. Ich arbeite gerne mit Visionären", schwärmt Ed Harris über seinen Traumjob.

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