Starporträt

David Garrett

David Garrett mischt als Teufelsgeiger die Klassikwelt auf und verdreht den Frauen den reihenweise den Kopf. Die erste Geige wird bei ihm aber immer die Musik spielen.

David Garrett

  • Geboren , Aachen, Nordrhein-Westfalen / Deutschland
  • VornameDavid Christian
  • Name Bongartz
  • Jahre38
  • Grösse 1.93 m
  • Partner Ashley Youdan (getrennt); Jana Flötotto (2009); Tatjana Gellert (2007-2008)

Biografie von David Garrett

Als Kind musikalischer Eltern war David Garretts Biografie schon vorgezeichnet, und mit seinem einzigartigen Talent gepaart mit gutem Aussehen erobert der charmante Geigenvirtuose die Herzen der Fans. Kein Wunder, dass viele Verehrerinnen die News durchforsten, ob er eine Freundin hat oder ob noch ein Platz in seinem Herzen frei ist!

Vom Wunderkind zum Klassik-Star

1980 wurde David Garrett als Sohn eines Juristen, der nebenbei auch Geigenauktionator und -lehrer war, und einer Primaballerina geboren. Schon mit drei Jahren versuchte der Kleine sich an der Geige, mit fünf gewann er seinen ersten Preis bei Jugend musiziert.

Obwohl der talentierte Junge schon mit zwölf Jahren einen Plattenvertrag ergatterte, ging er weiter zur Schule und machte sein Abitur. Dann überredeten ihn seine Eltern, nicht seinem Traum zu folgen und zu seinem älteren Bruder nach New York zu ziehen, sondern in London Musik zu studieren. Doch es hielt ihn nicht lange dort. Mit 19 landete er endlich im Big Apple und rückblickend sagte über seine Flucht: "Es fühlte sich irgendwann nicht mehr wie mein eigenes Leben an. Immer, wenn ich selbst etwas entscheiden wollte, hat das in der Familie zu Streit geführt. Als ich mich nicht länger bevormunden lassen wollte, habe ich radikal die Konsequenzen gezogen."

Bis heute ordnet der schöne David seine Pläne ungern anderen unter, auch nicht einer Freundin. Er bestimmt, wo es langgeht: "Eine Frau wird in meinem Leben niemals die erste Geige spielen", sagte er. Zwar hat der begehrte Star immer mal wieder eine neue Freundin, aber zu besitzergreifend sollten diese nicht sein, wenn sie bei ihm bleiben möchte. 

Klassik meets Entertainment

Nachdem Garrett sich von den strengen Vorgaben seiner Eltern befreit hatte, begann er, seine Vision für einen Crossover-Stil zu entwickeln, der Klassik und Unterhaltungsmusik verbindet. Anfangs war es nicht einfach, Plattenbosse von seinem Weg zu überzeugen, aber ein deutscher Konzertveranstalter gab ihm schließlich eine Chance, da Klassik-Konzerte mit Event-Charakter im Trend lagen. So begeistert er auch Menschen für seine Musik, die sich sonst nicht in erster Linie für Klassik interessieren. Natürlich ruft das auch Musikkritiker auf den Plan. Ab und zu wird er "David Hasselhoff der Klassik" oder "André Rieu 2.0" genannt - aber das juckt Garrett nicht. Der glaubt an sein Konzept und findet, die Kritik sei in Wirklichkeit "Musiksnobismus", die klassische Musik elitär und abgegrenzt halten wolle.

David Garrett, der Teufelsgeiger

2012 wagte der leidenschaftliche Musiker einen Ausflug auf die große Leinwand. In "Der Teufelsgeiger" spielte er Niccolò Paganini - eine Rolle, die wie für ihn gemacht scheint, denn der legendäre Violinist spielte im 19. Jahrhundert nicht unglaublich gut Geige, sondern brach auch noch reihenweise Frauenherzen. Als Schauspieler begriff er sich nicht. Vielleicht auch gut so, denn die Begeisterung der Filmrezensenten war eher verhalten. Doch das kannte David Garrett ja schon von den Musikkritikern.

Mögen manche Kritiker Häme über ihm ausschütten, bei den Fans kommt sein einzigartiger Stil an. Außerdem konnte Garrett schon zahlreiche Preise einheimsen, darunter mehrere Echos, den Bambi und die Goldene Kamera. Anfang 2015 wurde bekanntgegeben, dass "Timeless" das meistverkaufte Klassikalbum des Vorjahres war. Der Erfolg gibt ihm also Recht.

Liebesglück zum Scheitern verurteilt?

Nur mit dem privaten Glück will es leider nicht so klappen. David Garrett selbst hat seine wechselnden Affären und Beziehungen einst als "Aufholjagd" bezeichnet, weil er in seiner Jugendzeit und auch lange danach keine Frauen an sich ranließ, da er – und auch seine Eltern – nur die Geige im Sinn hatten. "Vielleicht versuche ich wett zu machen, was ich früher verpasst habe", so der Musiker. Und so verwundert es nicht, dass sich Garrett schwer ernsthaft und mit ganzem Herzen auf eine Frau einlassen kann und stattdessen lieber hin und wieder auf die Dienste von Escort-Damen zurückgreift. Und wenn er doch mal eine Frau trifft, die sein Herz erobert, so scheiterten die Beziehungen bislang immer böse. Entweder fuhr er zweigleisig – gebrochene Herzen inklusive – oder aber seine Liebe endete vor Gericht (seine Exfreundin Ashley Youdan verklagte ihn wegen Körperverletzung und abseitiger Sexpraktiken, Garrett selbst leugnet die Vorwürfe). David Garrett geht rastlos von Frau zu Frau, immer auf der Suche nach dem großen Glück, das ihm hoffentlich eines Tages begegnet.  

Musik von David Garrett (Studioalben)

  • 1995: Violin Sonata
  • 1995: Mozart: Violinkonzerte
  • 1997: Paganini Caprices
  • 2001: Tchaikovsky, Conus: Violin Concertos
  • 2002: Pure Classics
  • 2007: Virtuoso
  • 2008: Encore/ David Garrett (US-amerikanische Version)
  • 2009: Classic Romance
  • 2010: Rock Symphonies
  • 2011: Legacy
  • 2012: Music
  • 2013: Garrett vs. Paganini/ Caprice (Britische Version)
  • 2014: Timeless – Brahms + Bruch Violin Concertos
  • 2015: Explosive
  • 2017: Rock Revolution