VG-Wort Pixel

Starporträt David Bowie

David Bowie war nicht nur eine der schillerndsten Personen der Musikszene, er schuf auch zahlreiche Hits, die auch nach seinem Tod weiterleben werden

Steckbrief

  • Vorname David Robert
  • Name Jones
  • geboren 08.01.1947, Brixton, London, England, Großbritannien
  • Sternzeichen Steinbock
  • Jahre 69
  • Grösse 1.78 m
  • Partner Iman (verh. 1992 - 2016) Angie Bowie (verh. 1970 - 1980) Melissa Hurley (1987 - 1990) Bianca Jagger (1983) Ava Cherry (1975 - 1979) Romy Haag (1973 - 1974) Amanda Lear (1972 - 1973) Cyrinda Foxe (1972) Dana Gillespie (1971) Lori Mattox (1971) Hermione Farthingale (1967 - 1969) Coco Schwab Viv Lynn Helena Springs Geeling Ng Sara Dougherty Gwen Stefani Audrey Hamilton
  • Kinder Duncan (*1971) Alexandria Zahra (*2000)

Biografie von David Bowie

"Heroes", "Space Oddity", "Starman" und "Let's Dance" ist nur eine kleine Auswahl an Hits, mit denen David Bowie Musikgeschichte schrieb. Der brillante Sänger und Songwriter verblüffte die Welt immer wieder mit seinem ständig wechselnden musikalischen Stil. Passend dazu veränderte er immer wieder seinen Look und inszenierte sich so zum Gesamtkunstwerk.

2016 verstarb die Pop-Ikone nach einem schweren Krebsleiden, das er bis zu seinem Tod vor der Öffentlichkeit geheim hielt. Wir blicken auf die bewegende Biografie der Musik-Legende.

Von David Robert Jones zu David Bowie

David Robert Jones, wie David Bowie mit bürgerlichem Namen heißt, war schon in seiner Jugend ein begeisterter Musiker. Mit 15 gründete er seine erste Band "The Konrads", allerdings war David Bowie wohl zu exzentrisch, um ein Bandmitglied zu sein, nach Zerwürfnissen mit mehreren Bands, konzentrierte er sich ab Mitte der 1960er Jahre auf seine Solo-Karriere. Er nannte sich in Bowie um, dem Namen eines amerikanischen Pioniers und veröffentlichte 1966 sein erstes Solo-Album. Die Welt konnte zum damaligen Zeitpunkt jedoch noch nichts mit seinem psychedelischen Pop anfangen und das Album floppte. Erst 1969 schaffte es der Sänger, mit "Space Oddity" in den Charts zu landen.

Der Genre-Switcher

Von da an begann David Bowies Karriere, in der er permanent die musikalischen Genres wechselte. Anfang der 1970er Jahre erschuf er mit dem Album "The Rise And Fall Of Ziggy Stardust And The Spiders From Mars" eines der Meisterwerke des Genres. Als er 1976 nach West-Berlin zog, verarbeitete er die beklemmende Atmosphäre des Kalten Krieges in seiner düsteren Berliner Trilogie. In den 1980ern wurde David Bowies Musik dann poplastiger: Songs wie "Let's Dance" und "China Girl" sind Klassiker der Popmusik. Auch in den 1990er Jahren ließ sich der Sänger von musikalischen Trends beeinflussen. Auf seinen Alben waren nun Elemente des Jazz, Hip Hop und später auch elektronische Klänge zu hören.

Aufhebung der Geschlechter

Passend zu dem ständigen Wechsel zwischen musikalischen Genres, erschuf David Bowie auch immer wieder einen neuen Look: Mit glitzernden Tops, Absatzschuhen und schillerndem Make-up und dann wieder schmal geschnittenen Anzügen, ließ er die Grenzen zwischen den Geschlechtern aufheben.

Sexuelle Orientierung

Passend dazu spielte er mit dem Rätselraten um seinen sexuelle Orientierung. Als in den 70er Jahren die Kunstfigur Ziggy Stardust erschuf und sich mit knappem Glitzer-Body und grell geschminktem Gesicht inszenierte, bekannte er sich zu seiner Bisexualität. Als er in den 80er Jahren in das seichte Popmusik-Genre wechselte, widerrief er seine Aussage.Allerdings behauptete seine Ex-Frau Angela Barnett, ihn während ihrer Ehe mit Mick Jagger in flagranti erwischt zu haben.

Wie auch immer seine sexuelle Orientierung war, von 1992 bis zu seinem Tode war das Model Abdulmajid, die Person an seiner Seite.

 Musik von David Bowie (bekannteste Alben)

  • "David Bowie" (1967)
  • "David Bowie (Space Oddity)" (1969)
  • "The Man Who Sold the World" (1970)
  • "Hunky Dory" (1971)
  • "The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars" (1972)
  • "Aladdin Sane" (1973)
  • "Pin Ups" (1973)
  • "Diamond Dogs" (1974)
  • "Young Americans" (1975)
  • "Station to Station" (1976)
  • "Low" (1977)
  • “Heroes” (1977)
  • "Lodger"(1979)
  • "The Next Day" (2013)
  • "Blackstar"(2016)