Starporträt

David Arquette

Schräge Kindheit, öffentliche Liebe samt Scheidung, Entzug. David Arquette hat einiges durchgemacht und tobt sich heute lieber hinter als vor der Kamera aus

David Arquette

  • Geboren , Winchester, Virginia / USA
  • VornameDavid
  • Name Arquette
  • Jahre48
  • Grösse 1.78 m

Biografie von David Arquette

Dass David Arquette in der Filmbranche landen würde, wundert nicht. Sowohl sein Großvater Cliff und sein Vater Lewis als auch seine Geschwister Patricia, Rosanna, Alexis und Richmond waren oder sind Schauspieler. Davids Mutter Brenda Olivia mochte es hingegen vielseitiger. Sie war nicht nur Schauspielerin, sondern auch Lyrikerin, Betreiberin eines Theaters, Aktivistin, Schauspiellehrerin, Therapeutin und Burlesque-Tänzerin. Die Kindheit von David und seinen vier Geschwistern in dieser Künstlerfamilie war sicherlich nicht gewöhnlich. Einfach war sie auf keinen Fall, Vater Lewis hatte immer wieder mit Drogenproblemen zu kämpfen, Mutter Brenda Olivia verstarb an Krebs.

Megaerfolg "Scream"

Und dennoch musste David von der Welt der Schauspielerei fasziniert gewesen sein. Nach einer Ausbildung bei der "Second City Theatre Group" sah man ihn in den 1990er Jahren zunächst in dem "Buffy"-Prequel "Buffy – Der Vampir-Killer", sowie in den TV-Serien "Beverly Hills, 90210" und "Friends". 1996 folgte seine erste größere und bisher erfolgreichste Rolle: Horrorfan David übernahm die Rolle des leicht dümmlichen und naiven Polizisten Dewey in der Horrorfilm-Tetralogie "Scream". Und nicht nur beruflich war das ein Glücksgriff.

Katie Price

Sie gönnt sich eine Typveränderung

Katie Price
So will Katie Price offenbar nicht mehr aussehen.
©Gala

Die Liebe zu Courteney Cox

Am Set von "Scream" lernten sich David und seine Kollegin Courteney Cox kennen und verliebten sich Hals über Kopf. Nur wenige Jahre später folgte die Hochzeit. 2004 kam die gemeinsame Tochter Coco Riley zur Welt. Die Kleine kann sich glücklich schätzen: Ihre berühmte Patentante ist Jennifer Aniston. Doch leider kein Happy End – im Oktober 2010 gaben David und Courteney ihre Trennung bekannt, 2013 war die Scheidung offiziell. Doch wer eine böse Schlammschlacht erwartet hat, lag falsch. Nicht nur ihre gemeinsame Tochter verbindet die beiden, sondern auch ihre zusammen gegründete Produktionsfirma "Coquette". Bis heute arbeiten die beiden freundschaftlich zusammen und produzieren Serien.

Eine neue Liebe

Auf der großen Leinwand wurde es zunehmend ruhiger um David. Er machte während der Scheidung eine schwere Zeit durch: "Trennungen sind herzzerbrechend und unglaublich schmerzhaft". Er stürzte sich in Alkoholexzesse und führte ein sehr ungesundes Leben. Letztlich ließ er sich wegen Alkoholabhängigkeit und "anderer Probleme" in eine Entzugsklinik einweisen. Die Hoffnung auf die große Liebe hat er aber nie aufgegeben. "Ich bin niemand, der ständig verschiedene Frauen hat. Ich habe gerne jemanden an meiner Seite". Und so traf er zum Glück eine neue Liebe, die Journalistin Christina McLarty. Inzwischen sind die beiden verheiratet und haben einen gemeinsamen Sohn. Nur schade, dass wir ihn nur noch so selten vor der Kamera sehen.

David Arquette und das Wrestling

Im Herbst 2018 geriet David Arquette mal wieder in die Schlagzeilen, allerdings nicht mit einem neuen Film oder ähnlichem. Nachdem er bereits im Jahr 2000 zu Promo-Zwecken seines Films "Ready to Rumble" als Wrestler in den Ring gestiegen war, nahm er 2018 an einem sogenannten Deathmatch teil. Die in der Szene umstrittenen Deathmatches sind nicht nur Show, denn das Ziel dieser Kämpfe sind möglichst blutige und spektakuläre Verletzungen. Und tatsächlich, David Arquette, der zwar als Hobby-Wrestler erfahren ist, aber diesen Kampf völlig unterschätzt hatte, trug schwerwiegende Verletzungen davon und musste zwischenzeitlich sogar den Ring verlassen. Wegen seiner Prominenz ging der Fight im Netz wie ein Lauffeuer umher und sorgte für allerhand negative Schlagzeilen, denen David Arquette mit einer Entschuldigung begegnete. "Ich möchte mich bei der professionellen Wrestlingwelt für die negative Aufmerksamkeit entschuldigen, für die mein Auftritt am Wochenende gesorgt haben könnte, ich habe keinerlei Pläne, wieder an so einem Match teilzunehmen. Ich wusste, dass es gewalttätig und möglicherweise blutig werden würde, aber um das Ausmaß habe ich nicht wirklich gewusst", so der geläuterte Schauspieler. Hoffen wir also mal, dass die nächsten Schlagzeilen, die David Arquette produziert, erfreulicher sind.

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