Starporträt

Daisy Lowe

28 Jahre

Ein Familiendrama in ihrer Jugend und böse Schlagzeilen – Daisy Lowe scheint das alles wegzustecken und geht unbeirrt ihren Weg.

  • Geboren , London, England / Großbritannien
  • VornameDaisy Rebecca
  • Name Lowe
  • Grösse 1.78 m
  • Sternzeichen Wassermann
  • Partner Bradley Wade (2017); Matt  Smith  (2010 - 2013); Mark  Ronson  (2008); Will  Cameron  (2007 - 2009); Darius Campbell; Thomas Cohen; Tom Guinness

Biografie von Daisy Lowe

tut genau das, was man von einem Model mit berühmten Eltern erwartet: Auf roten Teppichen in einem Hauch von Nichts und mit Schlüpferblitzern provozieren. Und dennoch scheint sie eine junge Frau zu sein, die auf dem Boden geblieben ist und verantwortungsvoll mit sich umgeht.

Daisys turbulente Kindheit

Daisy ist im Norden von London bei ihren Großeltern aufgewachsen in dem Glauben, ihr Vater sei der Ehemann ihrer Mutter , damals Singer-Songwriterin, heute Modedesignerin. Als Daisy 14 war entdeckte sie, dass sie eine andere Blutgruppe als ihre Eltern hat und unterlag dem Irrglauben, dass dies eindeutig dafür spräche, ihr Vater könne nicht ihr biologischer Vater sein. Und so sprach sie ihre Mutter darauf an, forderte einen Vaterschaftstest – mit überraschendem Ergebnis. Ihr Vater war nicht der Mann ihrer Mutter, sondern ihr Patenonkel, Bush-Frontmann und Gwen Stefani-Ex . Daisys Mutter hatte keine Chance mehr zu leugnen und gab zu, einen One-Night-Stand mit ihm gehabt zu haben. Gavin distanzierte sich zunächst von der Familie, wohl auch, um seine eigene Ehe mit zu schützen, die durch diesen Zwischenfall laut Medienberichten ordentlich ins Wanken geriet. Inzwischen haben Vater Gavin und Tochter Daisy aber ein gutes Verhältnis zueinander.

Vorbildlich gegen den Magerwahn

Daisy kann bereits schon jetzt auf eine beachtliche Modelkarriere zurückblicken: Sie lief für Chanel, Burberry und , zierte mehrmals das Cover der Vogue und war das Gesicht der Dessousmarke "Agent Provacateur". Doch vom Magerwahn in der Modeszene lässt sich die hübsche Dunkelhaarige mit Porzellanteint nicht anstecken. Auch wenn es manchmal schwierig ist, nicht in Size Zero zu passen - "Es gab definitiv Momente, in denen ich auf Shootings fast durchgedreht bin, weil die Klamotten nicht passen und du dich deswegen grauenhaft fühlst." -, hat sie gelernt ihren Körper zu akzeptieren. Heute sagt sie: "Ich liebe meine Kurven. Mein ganzes Wesen ist das Gegenteil vom Dünnsein. Ich bin eher der mütterliche Typ, ich liebe es, zu backen und all diese heimeligen Dinge zu tun." Richtig so, Daisy!

Daisy, die Naschkatze

Um auch anderen das Kochen, Backen und Genießen ohne schlechtes Gewissen näher zu bringen, veröffentlichte Daisy sogar schon zwei Bücher über all diese, wie sie sie nennt, "heimeligen Dinge". 2014 erschien ihr Erstlingswerk "Sweetness and Light: 50 Fabulously Healthy Sweet and Stylish Treats" mit allerlei Süßigkeiten-Rezepten. Im kommenden Jahr, nun auch in deutscher Übersetzung erhältlich, folgte "Süß macht mich glücklich: 60 Rezepte frei von Gluten, Laktose oder weißem Zucker". Mit vielen Anleitungen, tollen Tricks und viel Liebe kann nun Jedermann genau wie Daisy Lowe ohne Reue und Sorgen über Fett, Zucker und zu viele Kalorien eine echte Naschkatze werden.

Daisys Schauspielversuche

Kleine Auftritte hatte sie in britischen TV-Serien wie "Class of 2008" und "Xpose". Ein größeres Projekt flatterte ihr 2009 ins Haus: Die Indie-Band "Noah and the Whale" produzierte mit Daisy in einer Rolle zu ihrem Album "The First Days of Spring" den gleichnamigen 47-minütigen Kurzfilm, in dem die Songs des Albums eine Handlung untermalen. 2012 dann die erste Hauptrolle in einem Film: Im Psychothriller "Confine" verkörperte Daisy, wie passend, ein ehemaliges Model, das in Schwierigkeiten steckt. Und schon im nächsten Jahr kam eine weitere Hauptrolle in "Geography of the Hapless Heart". Für ihre Leistung im Unter-Wasser-Thriller "Pressure" erhielt sie sogar gar nicht mal so schlechte Kritiken.

Wie wird es wohl weiter gehen mit Daisy Lowe?

Es bleibt also abzuwarten, ob Daisy nur eines von vielen Models ist, die den Sprung in die Schauspielerei wagen, weil ihnen ihr Kleiderstangen-Dasein langweilig wurde, oder ob ihr internationaler Durchbruch als Schauspielerin nur noch eine Frage der Zeit ist.