Starporträt

Claire Foy

Mit ihrer Darstellung von Queen Elizabeth begeistert die Schauspielerin Claire Foy Serienjunkies auf der ganzen Welt und räumt eine Auszeichnung nach der anderen ab

Claire Foy

  • Geboren , Stockport, England / Vereinigtes Königreich
  • VornameClaire Elizabeth
  • Jahre34
  • Name Foy
  • Grösse 1.62 m
  • Sternzeichen Widder
  • Partner Stephen  Campbell Moore (getrennt, verheiratet seit 2014)
  • Kinder Ivy Rose  (*2014)

Biografie von Claire Foy

Für ihre Darstellung der jungen Königin in der britischen Netflix-Serie "The Crown" wurde sie 2017 mit einem Golden Globe Award ausgezeichnet: . Grund genug, einen Blick auf das Leben der Schauspiel-Newcomerin zu werfen.

Die Anfänge von Claire Foy

Claire Foy erblickte 1984 in England das Licht der Welt und wuchs mit ihren zwei älteren Geschwistern in Manchester und Lees auf. Ihre Eltern ließen sich scheiden, als sie gerade einmal acht Jahre alt war, doch über den Kummer half ihr eine ganz besondere Leidenschaft hinweg: die Schauspielerei. Schon in Schulaufführungen stand die kleine Claire voller Begeisterung auf der Bühne und entschloss sich – logischerweise – auch nach ihrem Schulabschluss, diesen Weg einzuschlagen. Auf der Liverpooler "John Moores University" studierte Claire Foy zunächst Schauspiel und Film, ehe sie anschließend ein Jahr die "Oxford School of Drama" besuchte.

Vom Theater ins TV

Nach ihrem Studienabschluss ergatterte die talentierte Schauspielerin erste Engagements am britischen Theater. Doch obwohl sie sich langsam einen Namen in der hiesigen Theaterszene machte, zog es die ambitionierte junge Frau vor die Kamera. Nach einigen kleinen TV-Auftritten ergatterte Claire Foy 2008 eine Rolle in der BBC-Miniserie "Klein Dorrit". Zugegeben, damit landete sie noch keinen großen internationalen Erfolg, erhaschte aber doch so einige Aufmerksamkeit. Immerhin spielte Claire anschließend an der Seite von Hollywoodgröße in "Der letzte Tempelritter". Es folgte Hauptrollen in dem umjubelten TV-Vierteiler "Gelobtes Land", sowie neben in der US-amerikanische Abenteuerserie "Crossbones".

Megaerfolg mit "Wölfe" und "The Crown"

Seit dem Jahr 2015 ging die Karriere von Claire Foy dann richtig durch die Decke. Ihre britische TV-Serie "Wölfe" wurde bei der Primetime-Emmy-Verleihung 2015 mit acht Nominierungen bedacht, ebenso mit drei Nominierungen bei den Golden Globe Awards 2016. Und auch ihr nächstes Projekt, die Netflix-Serie "The Crown", schlug ein wie eine Bombe. Die Show, die aus dem Leben der jungen britischen Königin Elisabeth II. erzählt, war mit einem Budget von bis zu 80 Millionen US-Dollar für Staffel eins das bis dato teuerste Projekt auf Netflix. Doch das Risiko zahlte sich aus: Bei den Golden Globes 2017 wurde die Serie zur besten Dramaserie gekürt, Claire Foy zur besten Serien-Hauptdarstellerin und auch ein "Screen Actors Guild Award" als beste Darstellerin in einer Fernsehserie ging an die gefeierte Serienheldin.

Equal-Pay-Debatte

Wovor sie das allerdings nicht bewahrte: schlechter Bezahlung. Im Jahr 2018 kochte eine Debatte über Equal Pay hoch, die Forderung, männliche und weibliche Arbeitnehmer bei gleicher Qualifikation gleich gut zu bezahlen - und man erfuhr, dass Claires Co-Star Matt Smith, der Prinz Philip spielte, um ein Vielfaches mehr Geld für seine Darstellung bekam. Die Produktionsfirma "Left Bank" ruderte zurück, entschuldigte sich - und Claire Foy wird in Zukunft sicherlich angemessen entlohnt werden. Nur im Mittelpunkt einer solchen Debatte zu stehen, das war der Schauspielerin sichtbar unangenehm.

Claire Foy im Mutterglück

In ihrer Dankesrede bei den Golden Globes dankte Claire Foy nicht nur der Queen, sondern noch einer ganz besonderen jungen Dame, nämlich ihrer kleinen Tochter, die 2015 das Licht der Welt erblickte. Vater des Kindes ist ihr Ehemann, der Schauspieler Stephen Campbell Moore. Kennengelernt hatten sich die beiden, wie es bei vielbeschäftigten Schauspielern häufig so ist, am Set vom Film "Der letzte Tempelritter". Sieben Jahre währte ihr Glück, inzwischen sind sie getrennt, aber weiterhin freundschaftlich verbunden.