Starporträt

Christy Turlington

Eine Modelkarriere wie aus dem Bilderbuch! Christy Turlington war eins der großen Supermodels und noch heute sieht man ihr makelloses Gesicht überall.

Christy Turlington

  • Geboren , Walnut Creek, Kalifornien / USA
  • VornameChristy Nicole
  • Name Turlington Burns
  • Jahre50
  • Grösse 1.78 m
  • Partner Edward  Burns (verheiratet); Jason  Patric  (1994 - 1999); Christian Slater (1993); Roger  Wilson  (1987 - 1993)
  • Kinder Grace  (*2003); Finn  (*2006)

Biografie von Christy Turlington

Christy Turlington kam 1969 in Kalifornien als Tochter eines Piloten und einer Flugbegleiterin zur Welt. Sie wuchs gemeinsam mit zwei Schwestern in einer behüteten Familie auf. Am 7. Juni 2003 heiratete Christy den Schauspieler und Regisseur Edward Burns, mit dem sie zwei Kinder hat.

Wie alles begann

Ihre Modelkarriere begann genauso wie man sich das vorstellt: Mit 13 wurde sie von einem Fotografen beim Reiten in Florida entdeckt als sie ihren Vater auf einer Geschäftsreise begleitete. Ein Jahr später wurde sie von einer großen Agentur unter Vertrag genommen. Während ihrer Highschool-Zeit modelte sie in jeder freie Minute nach der Schule und in den Sommerferien. Als sie dann endlich 18 wurde legte sie die Schule zunächst auf Eis und ging genau dahin, wohin jedes angehende Model auch heute noch geht: nach New York! Christys erster großer Job war die Ablichtung für die CD-Hülle eines Albums der damals populären britischen Band "Duran Duran"-Albums. Auch im Tourbuch der Band war Christy auf Fotos zu sehen. Ein Jahr später 1987 ziert ihr Gesicht die Titelseite der italienischen Vogue.

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Die Ära der Supermodels

1989 kletterte Christy auf der Karriereleiter gleich mehrere Stufen auf einmal nach oben: Sie unterschrieb einen Vertrag mit dem Modedesigner Calvin Klein. Im selben Jahr unterzeichnete sie einen Werbevertrag mit einem großen Kosmetikhersteller. Ab nun zählte sie neben Claudia Schiffer, Cindy Crawford, Naomi Campbell und Linda Evangelista zu den fünf erfolgreichsten Supermodels. 1990 wurde George Michaels legendäres "Freedom"-Musikvideo veröffentlicht. Der Superstar war der Öffentlichkeit überdrüssig und beschloss, in keinem der Musikvideos seines aktuellen Albums selbst zu erscheinen. So ließ er sich von dem legendären Cover der britischen Vogue inspirieren, auf dem Christy neben ihren Kolleginnen Naomi Campbell, Linda Evangelista, Cindy Crawford und Tatjana Patitz zu sehen ist, holte sich Star-Regisseur David Fincher an Bord und drehte das Video mit den fünf Models sowie fünf männlichen Models als Protagonisten. 1995 stieg Christy gemeinsam mit fünf weiteren Topmodel-Kolleginnen als Investorin und Werbeträgerin in die erste Niederlassung der Restaurantkette "Fashion Café" in New York ein. In Anlehnung an das Konzept der Restaurantkette "Planet Hollywood" sollten weltweit Fashion Cafés eröffnet werden. Aufgrund nicht gezahlter Abgaben und Steuern in New York scheiterte das Konzept jedoch rasch. Bereits drei Jahre nach Eröffnung wurde das New Yorker Fashion Café wieder geschlossen. Ebenfalls Mitte der 1990er war Christy sogar auf der großen Leinwand zu sehen - die Dokumentation "Catwalk" kam in die Kinos. Der Film schaute hinter die Kulissen der internationalen Laufstege, porträtierte und begleitete Christy und die anderen populären Supermodels sowie Designer.

Nicht nur eine hübsche Hülle

Christy legte immer Wert auf ihre Bildung. Nachdem sie einige Jahre zuvor die Schule wieder aufgenommen hatte, erlangte sie 1999 trotz ihres anstrengenden Jobs und der wenigen Zeit einen Bachlor-Abschluss in Vergleichende Religionswissenschaften und Östlicher Philosophie der Gallatin School of Individualized Study (New York University).

Soziales Engagement liegt Christy am Herzen

Seit 2005 engagiert sich Christy für die humanitäre Organisation "CARE", die sich weltweit für die Gesundheit von Müttern einsetzt. Nachdem sie selbst Komplikationen bei der Geburt ihres ersten Kindes erlitt und erfuhr, dass 90 Prozent der Fälle von Müttersterblichkeit durch Vorsorge, Geburtshilfe und Nachsorge vermeidbar wären, entschied sie sich, sich erneut an der Uni einzuschreiben und einen Master-Abschluss in Public Health zu erlangen. So fühlte sie sich noch besser gerüstet, Botschafterin von "CARE" zu sein und aktiv zu helfen. Christy gründete ihre eigene Hilfsorganisation "Every Mother Counts" (EMC), mit der sie Frauen vor, während und nach der Geburt unterstützt. Fast einer halben Million Frauen hat EMC helfen können, erzählt Turlington. Die Organisation bekommt regelmäßig gute Bewertungen in Rankings, die Charity-Projekte bewerten, und das "Time-Magazine" zählte Christy 2014 zu den "100 einflussreichsten Menschen des Jahres". "Every Mother Counts" ist sicherlich das größte Herzensprojekt von Christy Turlington, die mit ihrer so nützlichen Arbeit eine zweite Karriere macht. Doch auch andere Themen, wie Gesundheit, liegen dem Model am Herzen. Als ehemalige Raucherin und Tochter eines Mannes, der an Lungenkrebs starb, setzt sie sich gegen das Rauchen und für mehr Aufklärung ein.

Christy Turlington will Vorbild für ihre Kinder sein

Christy Turlington ist also nicht nur äußerlich makellos, auch innerlich ist sie schön. Doch ganz so einverstanden ist sie nicht damit, wenn man sie zeitlos schön nennt. "Wenn mir jemand sagt, dass ich mich gar nicht verändert habe, sehe ich das nicht als Kompliment. Ich möchte doch nicht für immer gleich bleiben!" Wie sympathisch! Dass mehr zählt als nur Schönheit und Äußerlichkeiten bringt sie auch ihren Kindern bei und geht mit ihren Charity-Aktionen und dem Wissen, was wirklich zählt, als gutes Beispiel voran. 

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