Starporträt

Christine Theiss

Schlagkräftig und willensstark. Das ist die ehemalige Kickboxerin Christine Theiss. Nach vielen Weltmeister-Titeln hat sie sich neuen Projekten zugewandt

Christine Theiss

  • Geboren , Greiz, Thüringen / Deutschland
  • VornameChristine
  • Name Theiss
  • Jahre39
  • Grösse 1.75 m
  • Partner Hans Theiss (verheiratet)
  • Kinder Cosima  (*2016)

Biografie von Christine Theiss

Sie ist Ärztin und dennoch knallhart: Dr. Christine Theiss galt lange Zeit als die Regina Halmich unter den Kickboxerinnen. Die vorzeigbare Karriere der Powerfrau begann schon im Alter von sieben Jahren in ihrer Heimat in Thüringen. Damals wie heute ließ sie die Begeisterung für das Kickboxen nicht mehr los. Zum Glück!

Mit 13 legte sie zwar eine zweijährige Pause ein, bevor sie dann in München wieder mit dem Vollkontakt-Kickboxen begann. "Dort habe ich mein zweites Zuhause gefunden", sagt die ehemalige Kickboxerin. Hier wurden die Grundsteine für ihre großen Erfolge gelegt. Mit hartem Training und viel Willen kämpfte sie sich bis an die Spitze.

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"Er hat uns allen etwas vorgespielt"

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©RTL / Gala

Vom Amateur zur WM-Karriere

2005 war eines der wichtigsten Jahre für die studierte Dr. Christine Theiss. Sie krönte ihre Amateurkarriere mit dem Weltmeistertitel, und so wechselte sie 2006 ins Profilager. Und es kam wie es kommen musste – sie wurde erst Deutsche- und danach Europameisterin bei den Profikickboxerinnen. Immer an ihrer Seite war ihr Trainer und ehemaliger Kickbox-Weltmeister Mladen Steko. Im Dezember 2007 erfüllte sich die Vorzeige-Boxerin dann ihren größten Traum: Sie holte gegen Rachel Kirkhouse in Wales den WM-Gürtel nach Deutschland. Ihre sportliche Karriere war auf dem Höhepunkt. Seit 2011 wurden ihre Kämpfe sogar live im Free-TV übertragen. Zwischen 2005 und 2013 hat die Topathletin insgesamt 24 WM-Kämpfe bestritten – und 23 davon für sich entschieden. Nur gegen die Russin Olga Stavrova konnte sie 2013 nicht bestehen. Bei der Revanche holte sich Christine Theiss dennoch den Titel zurück.

Vom Ring auf die Bühne

Auf ihrem Höhenflug öffneten sich der Thüringerin noch ganz andere Türen. 2012 wurde sie Moderatorin der Abnehm-Show "The Biggest Loser" auf Sat.1. Dort begleitete sie Übergewichtige mit straffem Sportprogramm und eisernen Ernährungsregeln auf dem Weg in ein neues Leben. Und seit 2012 ist sie auch in den darauffolgenden Staffeln immer Mentorin und Trainerin der Kandidaten gewesen. Inzwischen flimmerten elf Staffeln der erfolgreichen Speck-Weg-Show über die Bildschirme. An der Seite von Oliver Pocher moderierte sie zudem "Mein Mann kann" und später auch die Rubrik "Zuhause gesucht" im Frühstücksfernsehen auf Sat.1.

Fit bleiben mit Christine Theiss

Aber Moderation und Kickboxen ist noch längst nicht alles, was Dr. Christine Theiss auf dem Kasten hat. Im Zabert Sandermann Verlag hat sie drei Bücher veröffentlicht: "The Biggest Loser, Besser leben – gesund abnehmen", "Ich mach dich fit – ohne Geräte, nur mit deinem Körper fit werden und bleiben in 15 Minuten" und "Pimp your running – Lauf dich stark mit meinem Power-Workout". In allen drei Büchern gibt die ehemalige Profisportlerin hilfreiche Tipps rund um Ernährung und Fitness. Angelehnt an ihre guten Erfahrungen bei "The Biggest Loser" im Fernsehen.

Und Christine Theiss weiß genau, woran Diäten sowie ein Sport- und Abnehmprogramm scheitern können. Ihre jahrelangen Erfahrungen gibt sie an ihre Leser weiter. Das wichtigste ist Geduld zu haben, dranzubleiben und die Motivation nicht zu verlieren: "Man sollte nicht nur auf diesen einen Tag X hinzielen und danach wieder leben wie vorher. Sonst ist man nämlich ganz schnell wieder da, wo man am Anfang war. Man sollte schon während dem Programm versuchen, das Leben umzustellen – und das danach auch beibehalten. Also dass man nicht mehr alles isst, was einem in die Quere kommt. Dass man anfängt, Bewegung in den Alltag einzubauen, indem man etwa die Treppe anstatt des Fahrstuhls benutzt, Fahrrad fährt, solche Dinge. Das Wichtigste ist allerdings, sich sofort neue Ziele zu suchen – und sich auch immer wieder selbst belohnen, wenn man es geschafft hat. Aber nicht mit Essen!". Und so klappt's auch mit dem Traumbody.

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