Starporträt

Bruce Lee

Bruce Lee musste sich schon früh alleine durchkämpfen – mit im wahrsten Sinne durchschlagendem Erfolg

Bruce Lee

  • Gestorben , Kowloon Tong, Hongkong
  • Geboren , San Francisco, Kalifornien / USA
  • VornameLee
  • Name Jun-fan
  • Jahre78
  • Grösse 1.71 m
  • Partner Linda Lee Cadwell (verheiratet, 1964-1973)
  • Kinder Brandon  (*1965); Shannon  (*1969)

Biografie von Bruce Lee

Der Kampfkünstler, Kampfkunst-Ausbilder und Schauspieler oder einfach gesagt der "König des Kung Fu" Bruce Lee ist der größte Kampfkünstler des 20. Jahrhunderts. Der Wunsch, sich zu verteidigen, ist zu Jugendzeiten aus der Not heraus gewachsen – und legte den Grundstein für eine bahnbrechende Karriere.

Jugend in Hongkong

Geboren ist Bruce Lee in San Francisco als Sohn eines chinesischen Vaters und einer deutsch-chinesischen Mutter. Trotz des Zweiten Weltkrieges und der Besetzung Hongkongs durch japanische Truppen kehrte die Familie zwei Jahre nach Bruce Lees Geburt in ihre Heimat zurück. Zwar wuchs der kleine Junge in Wohlstand auf – sein Vater war ein erfolgreicher Opernstar, seine Mutter gehörte zu einem der mächtigsten Clans Hongkongs – doch nach dem Ende des Krieges und der Rückkehr der britischen Herrschaft hatte Bruce Lee keine einfache Jugend. Wie viele andere Chinesen damals in Hongkong wurde er von seinen englischen Mitschülern gehänselt und verspottet. Doch ein Bruce Lee ließ sich das natürlich nicht gefallen und wehrte sich mit Gewalt.

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Die Erfahrung, mit Kämpfen ans Ziel zu gelangen, und der Wunsch, sich besser verteidigen zu können, führten zu Bruce Lees ersten Gehversuchen im Kampfsport. Er lernte den im Westen als Kung Fu bezeichneten chinesischen Kampfkunststil Wing Chu. Schnell wurde der talentierte Junge immer besser, gewann zahlreiche Wettbewerbe, ehe ihm ein folgenschwerer Zwischenfall in die Quere kam. Bei einem Turnier verletze er seinen Gegner so stark, dass dieser Anzeige erstattete. Daraufhin schickten seine Eltern Bruce Lee mit 100 US-Dollar im Gepäck an Bord eines Dampfers in die Vereinigten Staaten.

Durchbruch in den USA

In den USA angekommen schlug sich Bruce Lee durch, machte seinen Highschool-Abschluss und begann ein Philosophiestudium. Doch seine große Leidenschaft galt nach wie vor der Kampfkunst. Jede freie Minute trainierte der junge Mann, machte sich als und Martial-Arts-Kämpfer einen Namen, entwickelte seinen eigenen Kampfstil und eröffnete eine Kung-Fu-Schule.

Die erste internationale Karatemeisterschaft sollte schließlich zum großen Durchbruch von Bruce Lee führen. Besonders sein legendärer "One Inch Punch" beeindruckte alle, nicht zuletzt die Produzenten der TV-Serie "The Green Hornet", die ihm daraufhin eine Rolle in der Show gaben. Nun wurde der Kampfsportler schlagartig berühmt und sogar Schauspieler wie Chuck Norris und Steve McQueen wollten bei ihm Unterricht nehmen.

Der Tod des Kampfkünstlers

Für Bruce Lee folgten in den nächsten Jahren mehrere Rollen in Hollywood-Streifen und chinesischen Produktionen. Sein bekanntester Film "Der Mann mit der Todeskralle" sollte zugleich sein letzter werden. Die Dreharbeiten schlauchten ihn so sehr, dass er zusammenbrach und mit Atemnot und Krämpfen ins Krankenhaus gebracht wurde. Die Diagnose: Hirnödem und ein epileptischer Anfall. Bruce Lee nahm Medikamente ein und schien auf dem Weg der Besserung. Doch ein eigentlich recht harmloses Schmerzmittel sollte ihm schließlich zum Verhängnis werden. Sein Körper reagierte allergisch, eine Hirnschwellung trat auf, die Wiederbelebungsversuche der Ärzte konnten nichts mehr ausrichten. Am 20. Juli 1973 verstarb Bruce Lee in Hongkong.

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