Starporträt

Andy Murray

Was lange unmöglich schien, schüttelt Andy Murray locker aus dem Handgelenk. Als erster britischer Tennisspieler seit 77 Jahren gewinnt er 2013 das Tennisturnier von Wimbledon.

Andy Murray

  • Geboren , Dunblane
  • VornameAndrew Barron
  • Name Murray
  • Jahre32
  • Grösse 1.9 m
  • Partner Kim Sears (verheiratet)
  • Kinder Sophie Olivia ; Edie 

Biografie von Andy Murray

Vom Laufstall auf den Tennisplatz

Man könnte fast sagen, Andy Murray wurde mit dem Tennisschläger in der Hand  geboren. Seine Mutter Judy, selbst Tochter eines schottischen Profi-Fußballers, führte ihn bereits im jungen Alter von drei Jahren an den Tennissport heran. Die Murrays sind eine Sportlerfamilie, seine Mutter ist Teamchefin der britischen Fed-Cup-Mannschaft. Ehrgeiz und Disziplin werden großgeschrieben. Durch seinen wenig älteren Bruder James hatte Murray zeitlebens einen ebenbürtigen Mitspieler – oder Gegner. Genau darauf führt der zweifache Wimbledon-Sieger seinen sportlichen Ehrgeiz zurück. Im Alter von 15 Jahren zieht Murray nach Barcelona.

Erste Erfolge

Bei den US Open der Junioren 2004 besiegt Andy Murray, damals wesentlich jünger und mit wesentlich mehr Haar, mit 6-4 und 6-2 den Ukrainer Sergiy Stakhovsky. Zu dieser Zeit noch kein Profispieler, entscheidet Murray sich 2005 dazu, das Tennisspielen professionell auszuüben. Im gleichen Jahr noch spielt er beim Davis Cup.

Hilaria + Alec Baldwin

Sie erwarten ihr fünftes Kind

Hilaria und Alec Baldwin
Alec Baldwin und seine Frau Hilaria sind seit 2012 verheiratet. Die mittlerweile sechsköpfige Familie erwartet nun ein weiteres Kind. Die Yogalehrerin postete voller Stolz ihr erstes Babybauch-Foto auf Instagram.
©Gala

Seinen ersten Titel holt er sich in seinem zweiten Profi-Jahr in San Rose gegen den Australier Lleyton Hewitt. Sowohl im Einzel als auch im Doppel konnte Murray lange Zeit keinen Grand-Slam-Titel für sich gewinnen. Bei den Australian Open 2010 erreichte er erstmals ein Grand-Slam-Finale, verlor dieses jedoch gegen Roger Federer.

Ein glorreicher Tag auf heiligem Rasen

Der temperamentvolle und treffsicherere Murray trainiert pflichtbewusst und diszipliniert. Dass das stressig und der Tennissport ganz allgemein nervenaufreibend sein kann, wird bei manchem Spiel deutlich. So kommt es hin und wieder vor, dass Murray seine Tasche traktiert oder die Herumstehenden mit unschönen Ausdrücken beträufelt.

Doch das ihm sei verziehen. Nachdem er für Großbritannien 2012 den ersten Gram-Slam-Titel seit 1936 einfährt und bei Olympia die Goldmedaille holt, begeistert er vor allem 2013 bei Wimbledon. Überall im Vereinten Königreich versammeln sich die Briten an öffentlichen und privaten Plätzen, um dem Tennisstar zuzujubeln, während er Novak Djokovic in drei höchst spannenden Sätzen besiegt. Damit hat er den Titel in der Tennistasche, ein historisches Großereignis.

Der letzte Brite, dem dies gelang, war übrigens Fred Perry 1936. Zu Murrays Fans gehören unter anderem Musiker wie John Newman oder Amy McDonald, die sich noch heute darüber ärgert, dass sie zu dem Zeitpunkt des Wimbledon-Finales ein Konzert spielen musste.

Ein Glückskind

2013 und 2015 wird Murray Großbritanniens Sportler des Jahres. Auch 2016 ist ein aufregendes Jahr für ihn. Im Februar wird seine erste Tochter Olivia geboren, seine Jugendliebe Kim Sears hatte er ein Jahr zuvor geheiratet. Zudem gelingt es ihm seine bisher erbrachte, außerordentliche Leistung noch zu steigern. So gewinnt er als erster Tennisspieler überhaupt zwei olympische Goldmedaillen hintereinander. Er wird abermals Sieger des Wimbledontuniers.

Seine Arbeitswut auf dem Tennisplatz überträgt sich auch auf sein Privatleben. Er ist Autor zweier Autobiographien. In "Hitting Back", das 2008 erscheint, thematisiert er unter anderem die Schattenseiten eines Lebens als Englands erfolgreichster und bedeutendster Tennisprofi der letzten Jahrzehnte. 

2017 bis 2019: Verletzungspech, es geht abwärts für Andy Murray

2017, eigentlich in der Form seines Lebens, plagen Andy Murray einige Verletzungen. Vor allem seine Hüfte macht ihm zu schaffen. Aus diesem Grund muss er in diesem Jahr die amerikanische Hartplatzsaison ausfallen lassen und verliert den Spitzenplatz der Weltrangliste. Murray muss die Saison vorzeitig beenden und landet zwischenzeitlich auf dem 16. Platz. 

Im nächsten Jahr unterzieht er sich einer Hüftoperation und kündigt sein Comeback im Juni 2018 an. Das läuft leider nicht so, wie geplant und er scheidet in der ersten Runde des Turniers im Queen's Club aus. Danach läuft es weiter schlecht für Andy Murray und er stürzt auf Platz 839 der Weltrangliste ab. Auch diese Saison beendet er vorzeitig.

Im Januar 2019 kündigt Murray erneut sein Comeback an, spätestens nach dem Turnier in Wimbledon soll es so weit sein. Er tritt trotzdem bereits vorher bei den Australian Open an und scheidet in der ersten Runde aus. Danach gibt er bekannt, dass er sich einer zweiten Hüft-Operation unterziehen wird.

Die war anscheinend erfolgreich, denn der Brite steht wieder auf dem Platz. Wir hoffen, dass es ab jetzt wieder läuft!

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