Starporträt

Alina Levshin

Als Kind kam Alina Levshin aus der Ukraine nach Berlin und hat sich durchgeboxt. Heute ist sie eine der erfolgreichsten deutschen Schauspielerinnen.

Alina Levshin

  • Geboren , Odessa / Ukraine
  • VornameAlina
  • Name Levshin
  • Jahre34
  • Grösse 1.67 m
  • Kinder Tochter   (*2011)

Biografie von Alina Levshin

wurde im ukrainischen Odessa am Schwarzen Meer geboren und kam mit ihren Eltern im Alter von sechs Jahren nach Berlin. Sie sprach damals kein Wort Deutsch, war schüchtern und zurückhaltend, weshalb sich ihre Eltern sorgten, ihre kleine Tochter würde sich in ihrer neuen Heimat nicht so recht einleben. Doch die Schauspielerei half ihr damals, sich in der fremden Umgebung wohlzufühlen. Im Berliner Friedrichstadt-Palast fand die kleine Alina nämlich ein neues Zuhause: Von 1991 bis 2000 spielte und tanzte sie im Kinderensemble des Revuetheaters. Nach dem Abitur war die Zukunftsplanung also klar. Alina wollte Schauspielerin werden und bewarb sich an der Filmuniversität Babelsberg in Potsdam – mit Erfolg!

Alina Levshin überzeugt mit außergewöhnlichem Talent

Noch während ihres Schauspielstudiums an der HFF konnte Alina Levshin erste Erfolge feiern. Beim Schauspielschultreffen 2009 in Zürich wurde ihre Hochschulinszenierung "Lügengespinst" mit einem Ensemblepreis ausgezeichnet. Und auch im Fernsehen machte die begabte Jungschauspielerin erste Schritte. 2009 trat sie in der Folge "Das Mädchen aus Sumy" der ZDF-Fernsehserie " " auf und erhielt dafür den "New Faces Award". Auch ihr nächstes Projekt erregte Aufmerksamkeit. Die Rolle der Zwangsprostituierten Jelena in der Fernsehserie "Im Angesicht des Verbrechens" brachte ihr prompt den Deutschen Fernsehpreis 2010 ein.

Eine Auszeichnung nach der anderen

Zwei Jahre später, mittlerweile hatte sie ihr Studium beendet, wurde Alina Levshin erneut mit Lob überschüttet. Die Verkörperung der Nazibraut Marisa in David Wnendts Film "Die Kriegerin" brachte ihr nicht nur viel Aufmerksamkeit, sondern auch den Förderpreis Deutscher Film, den Nachwuchspreis des Deutschen Schauspielerpreises, den Bambi in der Kategorie Schauspielerin National und den Deutschen Filmpreis als beste Hauptdarstellerin ein.

Pech mit dem Erfurter "Tatort"

Spätestens nun war Alina Levshin aus dem deutschen Film- und Fernsehgeschäft nicht mehr wegzudenken. Auch setzte auf die gebürtige Ukrainerin und bedachte sie mit einer Rolle in seiner zweiten Regiearbeit "Schlussmacher" ehe sie im ARD-Psychothriller "Alaska Johansson" als kühle Headhunterin brillierte. Mit Deutschlands beliebtester Krimi-Reihe hingegen hatte Alina Levshin zum ersten Mal Pech in ihrer Schauspielkarriere. Zunächst als Juristin und Praktikantin, später als Kommissarin ermittelte sie mit und im Erfurter "Tatort" des MDR. Doch schon nach dem zweiten Fall entschied Alina aus dem Projekt auszusteigen – die Quoten waren miserabel. Daraufhin stellte der MDR den Erfurter Tatort komplett ein. Doch kein Grund, den Kopf hängen zu lassen, denn Alina Levshin ist nach wie vor gut im Geschäft und zweifelsohne eine der gefragtesten deutschen Schauspielerinnen.