Starporträt

Ali Larter

Von der Sahneschnitte zur Superheldin: Ali Larter ist meist zur Stelle, wenn in Film und Fernsehen die Grenzen der Realität gesprengt werden

Ali Larter

  • Geboren , Cherry Hill, New Jersey / USA
  • VornameAlison Elizabeth
  • Name Larter
  • Jahre42
  • Grösse 1.73 m
  • Partner Hayes Macarthur (verheiratet); Azazel Jabobs (getrennt)

Biografie von Ali Larter

„Erste Sahne“ könnte man den Durchbruch von Alison Elizabeth Larter nennen: Im Teenie-Drama „Varsity Blues“ trug sie 1999 vor der Kamera einen Bikini aus Sprühsahne - sonst nichts. Ein Bild, das sich nicht nur bei Molkereiprodukt-Enthusiasten einprägte und ihr einen Stammplatz in zahlreichen Teeniefilmen der späten Neunziger einbrachte.

Alis erste Schritte

Im Showgeschäft war die Newcomerin aus New Jersey allerdings schon länger: Bereits mit 14 Jahren unterschrieb sie einen Vertrag bei der Ford Model Agency und reiste fortan um die Welt. Fünf Jahre später wurde sie sesshaft und zog mit ihrem damaligen Freund von Japan nach Kalifornien. Und was lag näher als Schauspielerin zu werden, wenn man sowieso in der Nähe von Hollywood wohnt? Schon zwei Jahre später verdiente Ali Geld mit kleinen Auftritten in der Brooke-Shields-Sitcom "Suddenly Susan", in "Dawson's Creek" und "Chicago Hope". Kurz darauf kamen "Varsity Blues" und der Sahnebikini, der in Wirklichkeit aus Rasierschaum bestand, da die Sahne einfach nicht auf Alis Körper haften wollte. Obwohl sie da bereits über 20 war, wurde sie ein begehrter Teenie-Star. Ali, laut eigenen Angaben selbst sehr schreckhaft, spielte von da an vor allem in düsteren Horrorfilmen. In zwei "Final Destination"-Filmen bot sie dem Tod persönlich die Stirn und im "House on Haunted Hill" überlebte sie fast als einzige eine wahrhaft mörderische Party.

Der Durchbruch – Ali wird ein „Hero“

Mörderisch ist Ali selbst auch in der Serie "Heroes" - oder etwa nicht? Die Frage, ob die von ihr gespielte Niki für die grausamen Todesfälle in ihrer Umgebung verantwortlich ist oder nicht, ist nur eines der vielen Rätsel der Serie. "Heroes" war in den USA der Überraschungserfolg 2006. Ali brachte die Darstellung der allein erziehenden Internet-Stripperin mit dunklem Geheimnis prompt eine Nominierung als beste Nebendarstellerin bei den Saturn-Awards ein. Alle vier "Heroes"-Staffeln liefen sehr erfolgreich im amerikanischen TV, so dass man davon ausgehen kann, dass Ali wohl dauerhaft ein zweites Standbein im TV-Business gefunden hat.

Ali Larter auf der großen Leinwand

Ihre Kino-Karriere hat sie dabei natürlich nicht vergessen. 2007 spielte sie in "Resident Evil: Exctinction" und 2010 sowie 2016 in den Fortsetzungen "Resident Evil: Afterlife" und "Resident Evil: The Final Chapter" neben Mila Jovovich die Hauptrolle. Es ist - klar - ein Horrorfilm, in dem sie sich gegen Horden blutrünstiger Zombies zur Wehr setzen muss. In Zukunft möchte Ali sich nicht nur aufs Schauspiel beschränken, sondern auch Filme produzieren. Es ist nicht zu übersehen:

Der Sprühsahne-Star von einst hat mehr drauf als nur Schaumschlägerei.

Ali Larter hinterm Herd

Kochen zum Beispiel, das hat Ali wirklich drauf. Sie liebt es, in der Küche zu stehen und ihrem Mann Hayes MacArthur und ihren Kindern Theodore Hayes und Vivienne Margaret ein köstliches Mahl zu zaubern oder große aufwendige Dinner-Partys zu schmeißen. Zwar musste sie es auch erst lernen – ihre erste Dinner-Party ging komplett in die Hose – aber mit ein bisschen Routine klappt das Bewirten ihrer Gäste mittlerweile ganz hervorragend. 2013 erfüllte sie sich einen großen Traum und veröffentlichte ihr erstes eigenes Kochbuch. In "Kitchen Revelry: A Year of Festive Menus from My Home to Yours" verrät Ali Larter Tipps und Tricks aus ihrer eigenen Küche. "Es geht darum, eine gute Zeit zu haben. Das Buch ist für Leute, die unterhalten wollen, ob beim romantischen Dinner zu zweit oder auf einer Dinner-Party mit 16 Leuten." Und wer von der Superheldin Ali gar nicht genug bekommen kann, sollte mal bei Instagram & Co vorbeischauen. Auf der Fotoplattform folgen ihr mittlerweile über 200.000 Fans, die sie regelmäßig nicht nur mit appetitlichen Bildern ihrer Leckereien, sondern auch mit privaten Schnappschüssen versorgt.