Starporträt

Alexandra Wester

23 Jahre

Trotz einer schweren Verletzung an die Weltspitze gesprungen: Weitspringerin Alexandra Wester ist ganz vorne mit dabei

  • Geboren , unbekannt
  • VornameAlexandra
  • Name Wester
  • Grösse 1.8 m
  • Sternzeichen Widder

Biografie von Alexandra Wester

Sie sprang sich direkt ins Rampenlicht! Schon mit 15 zog Alexandra Wester die Aufmerksamkeit der Sportwelt auf sich, und hat sie seitdem nie wirklich verloren.

Schon im Sandkasten Weitspringerin

Die Tochter eines deutschen Vaters und einer ghanaischen Mutter wuchs bei ihrem Vater in Saulheim auf, wo sie schon als Kleinkind einen großen Förderer in ihrem Großvater fand, der für sie und ihre ältere Schwester eine Weitsprunggrube im Garten grub, und noch andere kleine Sportstätten in seinem Garten einrichtete. Als sie sechs war, fing sie an, im TuS Saulheim Leichtathletik zu trainieren und mit zwölf entdeckten die Schwestern, dass es ihnen Spaß machte, joggen zu gehen. Nur drei Jahre später begann Alexandras Karriere Fahrt aufzunehmen, als sie im Siebenkampf Deutsche U16-Meisterin wurde und gleichzeitig einen deutschen Rekord aufstellte.

Das Comeback nach einer furchtbaren Verletzung

Nur zwei Jahre nach ihrem ersten Erfolg zog Alexandra sich eine so schwerwiegende Verletzung zu, dass viele ihr ein Ende ihrer professionellen Sportlerkarriere prophezeiten. Sie war auf einer nassen Bahn ausgerutscht und hatte sich das Kreuz- und das Innenband gerissen, den Außen- und Innenmeniskus beschädigt. Der Knorpel war kaputt und sie musste sich zwei Operationen unterziehen. Durch eiserne Disziplin und ihre unbedingte Willenskraft schaffte sie tatsächlich das Comeback! “Es war ein Schock. Dass einige meine sportliche Laufbahn für beendet sahen, stärkte meine Motivation, es dennoch zu schaffen.“ Statt mit links springt sie jetzt mit rechts ab und man kann nicht sagen, dass sie dabei schlechter wäre, wie sie 2016 eindrucksvoll mit ihrem 6,95-Meter-Sprung beim ISTAF Indoor bewies. Im gleichen Jahr gewann sie die Deutschen Hallenmeisterschaften und wurde bei den Hallenweltmeisterschaften kurz darauf Sechste. Bei der Qualifikation für die Olympischen Spiele sprang sie gleich im ersten Durchgang mehr als die erforderlichen 6,70 Meter.

Trotzdem Zeit für ihre Freunde

Ihr Privatleben ist Alexandra sehr wichtig, besonders ihre Freunde. Sollte sie sich einen perfekten Tag vorstellen, kämen diese auf jeden Fall mindestens einmal darin vor. Bestimmend ist aber natürlich der Sport. So studierte die junge Athletin auch zwei Semester an der University of Miami in den USA, um Sport und Studium verbinden zu können. Da ihr die Betreuung nicht persönlich genug war, brach sie das Studium allerdings wieder ab. Ihrem Vorwärtsdrang hat das keinen Abbruch getan: “Ich werde mich nicht auf meinen Lorbeeren ausruhen und weiter ackern.“