Zusammenhang bewiesen: Anti-Baby-Pille erhöht Risiko für Depressionen

Die Anti-Baby-Pille erhöht das Risiko, an Depressionen zu erkranken. Dies hat eine groß angelegte Studie nun tatsächlich bewiesen

Schon länger ist die Anti-Baby-Pille in Verruf geraten. Erst in diesem Jahr führten mehrere Frauen Prozesse gegen große Chemiekonzerne, da sie durch die Einnahme der Präparate lebensgefährliche Embolien entwickelten. Nun sorgt eine groß angelegte Studie aus Dänemark für Aufregung.

Wissenschaftler der Universität Kopenhagen konnten beweisen, dass die in den Anti-Baby-Pillen enthaltenen Hormone das Risiko, an Depressionen zu erkranken, massiv erhöhen. Die Daten wurden 13 Jahre lang gesammelt, befragt wurden über eine Million Frauen im Alter zwischen 15 und 34 Jahren. Der Studie nach erhöht sich das Risiko um 40 Prozent, bei Teenies im Alter von 15 - 19 Jahren sogar um 80 Prozent.

Dennoch sollte aber individuell abgewägt werden, ob man die Anti-Baby-Pille nehmen sollte oder lieber auf andere Verhütungsmittel ausweicht.

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