Zoe Kravitz Sie möchte in Hollywood etwas bewegen !

Zoe Kravitz hat genug von der Hollywood Industrie und deren Sicht auf schwarze Schauspieler. Daher hat sie jetzt einen eigenen Plan, um die Dinge zu verändern

Die Tochter von Lenny Kravitz, 51, hat schon in vielen Hollywood Streifen mitgespielt, unter anderem in der "Die Bestimmung" Triologie und auch dem Oscargekrönten Film "Mad Max: Fury Road". Sie hat allerdings nicht nur die erfolgreichen und schönen Seiten Hollywoods gesehen, sondern auch die Schattenseiten. Dem Magazin "Associated Press" gab die Schauspielerin jetzt ein Interview. Sie prangert die FIlmindustrie an, dass sie zu stark mit Stereotypen arbeiten würde. Und auch sie sei davon betroffen. "So viele Menschen haben schon versucht mich in eine Schublade zu stecken, wieder und wieder aber ich kämpfe dagegen an." Manchmal wäre sie zu Castings eingeladen, bei denen ihr die Produzenten klar gemacht hätten, dass sie nur jemanden suchen, die die beste Freundin spielt oder das "quirlige schwarze Mädchen".

Man muss auch Nein sagen können

Die 27-Jährige ist über dieses Verhalten fassungslos. "Ich kann jegliche Art von Menschen spielen. Ich muss mich nicht selbst in Filmen spielen." Die Schauspielerin ist mittlerweile auch so erfolgreich, dass sie nicht mehr in Rollen gedrängt werden möchte aufgrund ihres Aussehens. Für ihre Rolle in "The brave one" mit Jodie Foster gab Zoe jetzt zu: "Meine Rolle war für ein russisches, blondes Mädchen geschrieben. Aber ich dachte mir 'Egal, ich gehe trotzdem zum Casting'. Und ich habe den Regisseur, Neil Jordan, dazu gebracht, seine Sichtweise auf meine Rolle zu verändern."

Zoe kämpft für Gleichberechtigung

Dennoch ist die Schauspielerin sich sicher, dass sich nicht nur die Industrie verändern muss, sondern auch die Menschen, die für sie arbeiten. Daher schreibt, produziert und führt sie Regie mittlerweile für ihre eigenen Projekte. Man habe als Schauspieler selbst die Verantwortung, nicht immer wieder die gleichen Rollenangebote anzunehmen, sondern muss auch mal nein zu solchen Rollen sagen.

"Nicht die Filmindustrie ist farbenblind, ich glaube viel eher, dass es manchmal die Schauspieler sind."

mlo Gala


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