Zlatko Trpkovski: Was wurde eigentlich aus "Big Brother"-Kandidat Zlatko?

Endlich ist es wieder soweit, die Reality-Doku "Promi Big Brother" geht in die zweite Runde. Gerne erinnert man sich an die Anfänge des TV-Formats zurück. Vor 13 Jahren flimmerte erstmals "Big Brother" über unsere Bildschirme. In Erinnerung geblieben ist vor allem einer: Kandidat Zlatko Trpkovski. Doch was wurde aus dem schwäbischen Mazedonier?

Zlatko Trpkovski nahm an der ersten Staffel von "Big Brother" im Jahr 2000 teil.

Startschuss für die zweite Staffel von "Promi Big Brother" – heute Abend (15. August) ist es wieder soweit! Zwölf Prominente ziehen in den Container ein und werden zwei Wochen lang Tag und Nacht per Videokamera überwacht.

"Promi Big Brother"

Der große Kandidaten-Check

Prinz Max-Mario zu Schaumburg-Lippe-Nachod hieß einmal mit bürgerlichem Namen Mario-Helmut Wagner, bevor er 2009 durch Waldemar Prinz zu Schaumburg-Lippe adoptiert wurde. Für ihn wird die Zeit bei "Promi Big Brother" eine Herausforderung. "Ich bin ein totaler Internet- und Kommunikations-Junkie. Ich weiß gar nicht, was mit mir passiert, wenn ich keinen Kontakt mehr zur Außenwelt habe", verriet der 36-Jährige Sat.1. Keine guten Voraussetzungen für einen Sieg.
Hamburgs Skandal-Innensenator Ronald Barnabas Schill wird im "Promi Big Brother"-Haus nach dem Rechten schauen. Seinen Einzug hat der 55-Jährige laut "Bild" an die Bedingung geknüpft, dass auch "Teppichluder" Janina Youssefian mit einzieht. Was Ronald Schill zu seinem Einzug bei "Promi Big Brother" bewegt hat - außer Youssefian - ist bislang noch ein Rätsel. Als Sympath ist der 55-Jährige bislang noch nicht groß in Erscheinung getreten. Seine Siegchancen sind gleich Null.
"Wer wird Millionär" war Aaron Troschkes Karriere-Sprungbrett. In ganzen drei Sendungen quasselte der 24-Jährige Günther Jauch einen Blumenkohl an die Ohren und scheiterte am Ende an der 500.000 Euro Frage. Nach der Sendung wurde Troschke zum Publikumsliebling, dere nur auf seine große Chance zu warten scheint. Sympathisch, jung und frech - Aaron Troschke hat alles, was Zuschauer gerne sehen. Ein heißer Anwärter für den Sieg.
Ähnlich wie Janina Youssfian wird das Ex-Pornosternchen Mia Magma von den Machern von "Promi Big Brother" vor allem als Anschauungsmaterial für die männlichen Zuschauer eingesetzt, die sie vielleicht sogar noch aus Filmen wie "Das Sennenlutschi", "Sexy Snowbunnies" oder "Analsex for Lovers" kennen. Bis zur Häkfte der Show wird sie die Fanschar vielleicht tragen - Gewinnaussichten hat sie keine.

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Aber was waren das noch für Zeiten, als die erste Staffel von "Big Brother" im Jahr 2000 über den Bildschirm flimmerte. Das Konzept war damals noch völlig innovativ: Eine Gruppe von Leuten zieht in ein Haus, abgeschirmt von der Öffentlichkeit, Videoüberwachung 24 Stunden am Tag. Die Kandidaten wurden damals gehypt. Wenn sie es richtig anstellten, blühte ihnen nach der Show eine Karriere im TV, geschehen bei Frohnatur Jürgen Milski. In der Sendung belegte er den zweiten Platz, heute singt er erfolgreich auf Deutschland Feiermeile Nummer eins, dem Ballermann. Und auch in der RTL-Show "Let's Dance " durfte er 2013 mittanzen, belegte den fünften Platz..

Doch was wurde eigentlich aus seinem Kumpel, dem schwäbischen Mazedonier Zlatko Trpkovski? Die beiden waren damals doch ein Herz und eine Seele, nahmen sogar gemeinsam den Song "Großer Bruder" auf. Der anschließende Versuch, auf Dauer in der Musikbranche Fuß fassen zu können, scheiterte für Zlatko. Und heute? Was macht der ehemalige "Big Brother"-Kandidat 13 Jahre nach der Show? "Heute arbeitet er wieder ganz normal als Gerüstbauer", so Jürgen Milski in einem Interview mit "Promiflash".

Vor dem Einzug in den TV-Container verdiente Zlatko Trpkovski sein Geld als Automechaniker. Der Ausflug ins "Big Brother"-Haus verschaffte ihm Ruhm im Showgeschäft, er sang, eine Brauerei brachte das "Shakes-Bier" heraus. Zlatko hielt den Namen des berühmten Dichters im "Big Brother"-Container einst für eine Biersorte. Einige meinten, er hätte es bis zum Millionär gebracht. Ganz gereicht hat es aber wohl nicht, denn laut Milski arbeitet der 33-Jährige wieder als Handwerker.

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