Zach Braff: Schock-Beichte: "Ich hatte Depressionen"

Eigentlich kennt man Comedian Zach Braff ausschließlich als immer gut gelaunten Schauspieler. In einem Interview mit "Neon" aber gestand der Darsteller jetzt schwere Depressionen

Der tragische Selbstmord von Schauspieler Robin Williams im August diesen Jahres hat gezeigt, wie trügerisch das Bild, das Prominente nach außen hin geben, in Wahrheit ist. Jetzt outete sich ein weiterer Hollywood-Star als depressiv – Zach Braff.

Und von ihm hat das nun wirklich keiner erwartet! Zach Braff, bekannt als lustiger und nerdiger "J.D." aus der Erfolgsserie "Scrubs", gestand in einem Interview gegenüber dem Magazin "Neon" jetzt, dass er sich oft allein fühle: "Viele denken, ich sei ein Comedian. In Wahrheit bin ich sehr melancholisch und habe mit Depressionen gekämpft. Zeitweise konnte ich nicht einmal mehr das Bett verlassen." Eine unglaubliche Aussage von dem 39-Jährigen!

Tony Marshall

Der Schlagerstar hat 43 Kilo abgenommen

Tony Marshall
Tony Marshall hat über die Jahre viele Kilos durch gesundheitliche Probleme verloren.
©Gala

Tragische Schicksalsschläge

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Schock in der Sportwelt: Radsportlerin Kristina Vogel ist nach einem Trainingsunfall im Juni querschnittsgelähmt und sitzt von nun am im Rollstuhl. Im "Spiegel"-Interview spricht die Olympiasiegerin erstmals über den folgenschweren Unfall bei dem ihr Rückenmark am Brustwirbel durchtrennt wurde: "Egal, wie man es verpackt, ich kann nicht mehr laufen. Und das lässt sich nicht mehr ändern. Aber was soll ich machen? Ich bin der Meinung, je schneller man eine neue Situation akzeptiert, desto besser kommt man damit klar." Hut ab für diesen Kämpfergeist. 

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Die negativen Gefühle bauten sich laut Zach über lange Zeit hinweg auf. Schon während seiner Schulzeit war er ein Außenseiter: "Ich habe mich nie als harten Mann gesehen", erzählt er. "Das Schlimmste war damals, von Mitschülern als schwul, weich oder feminin beschimpft zu werden – das Ideal war immer noch der altmodische Alphaman."

Das Robin Williams-Drama

Zwischen Humor und Ernsthaftigkeit

1978: Mit der Fernsehserie "Mork vom Ork" feiert der 27-jährige Robin Williams seinen Durchbruch im Fernsehen. Vorher war er bereits als Stand-up-Comedian beliebt. Schon damals hatte der Komiker mit Alkoholproblemen zu kämpfen.
1986: In "Rocket Man - Der Beste aller Zeiten" geht es um Football. Robin Williams steht als "Jack Dundee" auf dem Feld.
1987: "Good Morning, Vietnam" ist ein Spielfilm über den US-amerikanischen Radiomoderator Adrian Cronauer (Robin Williams) in Saigon während des Vietnamkriegs.
1989: "O Captain! My Captain!": Für seine Rolle als inspirierender Lehrer in "Der Club der toten Dichter" wird Robin Williams für einen Oscar nominiert.

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Genau diese Einstellung hat den Akteur damals sehr erschüttert, vor allem weil Zach auch im Studium noch weiter mit diesen Vorurteilen konfrontiert wurde. Der Schauspieler erinnert sich: "Selbst an der Universität galt es als spackig und unmännlich, sich für Theater zu interessieren. Filmstudenten waren die absoluten Nerds." Eine Therapie habe ihm damals geholfen, besser mit seinen Sorgen und Ängsten zurecht zu kommen. "Aber es ist eine Krankheit, die immer wieder ausbrechen kann. Das ist mir bewusst", so Zach.

Trotzdem hat sich der Darsteller niemals von seinem Traum, Schauspieler zu werden, abbringen lassen und fühlt sich heute stärker als je zuvor. Momentan macht Zach Werbung für seinen neuesten Film "Wish I Was Here" - der Film wurde zum Teil über Crowdfunding finanziert und ist für Zach Braff ein absolutes Herzensprojekt.

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