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Yvonne Catterfeld Sie lernte sich durch eine Therapie besser kennen

Bei "The Masked Singer"
Yvonne Catterfeld hat hart für alles gekämpft.
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Früher konnte Yvonne Catterfeld oft nicht über ihren Schatten springen. Heute spricht die Schauspielerin offen über ihre Therapieerfahrungen, durch die sie mehr zu sich selbst gefunden hat. 

Im Oktober 2022 offenbarte Yvonne Catterfeld, 43, auf Instagram, dass sie sich "aus der Öffentlichkeit" zurückgezogen habe und eine Auszeit von den sozialen Medien nehmen musste. Sie genoss den Alltag mit ihren Liebsten und wollte einfach mal ungestört sie selbst sein.

Dass Catterfeld merkt, wann sie auf ihre Bedürfnisse hören muss und weiß, was sie braucht, daran dürfte auch ihre Therapie beteiligt sein, die sie damals mit 25 Jahren machte. Darüber spricht die Schauspielerin, die ab dem 22. Dezember wieder in der ARD-Krimiserie "Wolfsland" als "Viola Delbrück" ermittelt, nun zum ersten Mal im Interview mit "TVdirekt".

Yvonne Catterfeld stand sich oft selbst im Weg

"Im Alter von 25 Jahren habe ich mal eine Kurztherapie gemacht", verrät Yvonne Catterfeld gegenüber "TVdirekt". Sie wollte verstehen, "wie sich bestimmte Verhaltensmuster durchbrechen lassen, warum einen manche Dinge triggern und wieso man in bestimmten Situationen immer wieder ähnlich reagiert".

Besonders damals in jungen Jahren habe sie sich oft selbst im Weg gestanden, erklärt: "Mein größter Feind war ich manchmal selbst". Über ihren Schatten zu springen sei "häufig nicht einfach" gewesen. "Aber jetzt weiß ich, dass ich das kann – und traue es mir wirklich zu", betont die Mutter des achtjährigen Charlie, der aus der Beziehung mit "Stromberg"-Star Oliver Wnuk, 46, stammt.

Karriereknick ab 40? "Man macht Frauen grundlos Angst"

Rückblickend weiß Yvonne, dass sie "hart für alles gekämpft" habe – vor allem beruflich gesehen, denn es habe immer wieder Vorurteile gegeben. Heute als 43-jährige Frau blickt sie gelassener auf ihre Karriere als Sängerin und Schauspielerin zurück und in die Zukunft.

"Dass es ab 40 schwerer wird [einen Schauspieljob zu ergattern, Anmerkung der Redaktion], wurde mir schon mit 30 prophezeit. Aber mal ehrlich: Das ist etwas, mit dem man besonders Frauen grundlos Angst macht", findet die einstige GZSZ-Darstellerin. Die Schauspielbranche sei laut Catterfeld nun mal von Unsicherheit geprägt, "wieso sollte man deshalb angsterfüllt in die Zukunft blicken"?

Verwendete Quellen: presseportal.de, tvdirekt.de

jse Gala

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