Wotan Wilke Möhring Ich bin ein Rebell

Wotan Wilke Möhring
© CoverMedia
Schauspieler Wotan Wilke Möhring war früher ein Punk und ist auch heute noch an Rebellionen interessiert. 

Wotan Wilke Möhring (45) macht es nichts aus, auch mal "anzuecken".

Schon seit einiger Zeit unterstützt der Schauspieler ('Mann tut was Mann kann') das 'Skate Aid Projekt' - eine Aktion, die von Skateboard-Star Titus Dittmann ins Leben gerufen wurde und Jugendlichen aus Krisengebieten mit dem Skateboardsport von der schiefen Bahn ablenken will.

Im Interview mit den 'Westfälische Nachrichten' verriet der Filmstar nun, dass er zwar früher kein Skater war, sich aber als Jugendlicher oft in alternativen Gruppen bewegte. "Ich hatte eine Punkband, habe auch selbst Skate-Punk gehört, war allerdings kein Skater. Ich habe zwar mal versucht, Skateboard zu fahren - das war allerdings nicht einfach. Aber natürlich war ich damals an der Rebellion interessiert, nicht um Ärger zu machen - ich stellte einfach gerne Dinge in Frage."

Was er damals gelernt hat, ist dem gebürtigen Detmolder auch heute noch wichtig. "Absolut!", antwortete er auf die Frage, ob er noch rebellisch sei. "Ich gehöre nicht zu den Menschen, die nicht anecken wollen und Sachen machen, nur weil es der Konsens verlangt. Sondern ich nehme mir die Freiheit, Entscheidungen zu hinterfragen, damit ich zu ihnen stehen kann. Das gilt für Rollen, die ich annehme, wie für das Zusammenleben in der Familie."

Apropos Familie: Im Januar wird der momentan omnipräsente Leinwandheld zum dritten Mal Vater. Bleibt als viel beschäftigter Schauspieler überhaupt noch Zeit für die Lieben zu Hause? "Ich telefoniere mehrmals täglich mit der Familie, zu Dreharbeiten in Schweden und Spanien habe ich sie bereits mitgenommen", erklärte Wotan Wilke Möhring. "Ab und an nehme ich mir auch die Freiheit, für 20 Stunden nach Hause zu fliegen. Wenn ich nächste Woche aus New York zurückkehre [er fliegt zu den 'International Emmys'], habe ich Pause bis Februar. Dann werde ich mich erstmal aufladen, damit ich mit der gleichen Energie neue Projekte angehen kann."

CoverMedia


Mehr zum Thema


Gala entdecken