Wolke Hegenbarth: So süß! GALA-Debüt für Söhnchen Avi

Wolke Hegenbarth über Söhnchen Avi, ihren Partner Oliver - und was die kleine Familie als nächstes plant.

Das GALA-Shooting - sein erster großer Auftritt! - nimmt der drei Monate alte Avi genauso entspannt wie Mama und Papa. Auch bei dem ganzen Kameratrubel bleibt er immer in Kuschellaune. "Er scheint meine Arbeitsmoral geerbt zu haben", sagt Wolke Hegenbarth, 39, lächelnd. Es ist pures Glück, das die Schauspielerin und ihr Partner, Marketing-Experte Oliver Vaid, 33, ausstrahlen.

Wolke Hegenbarth: Avi ist so gelassen wie der Papa

GALA: Wie waren für Sie die ersten Wochen mit Baby?
Wolke Hegenbarth: 
Anstrengend. Der Schlafmangel hat mich komplett gerissen. Früher hatte ich einen ausgewogenen Schlaf, immer schön acht Stunden. Jetzt kroch ich nach sechs Wochen wirklich auf dem Zahnfleisch. Das heißt aber nicht, dass ich mein Kind nicht toll finde!

Welche Eigenschaften beobachten Sie an Ihrem Sohn?
Eine gewisse Gelassenheit. Ich würde sagen, das hat er von Oliver. Ansonsten ist er sehr interessiert und will, wenn er wach ist, auch bespaßt werden. Das hat er sicher von mir. Ich habe mich immer ganz schnell gelangweilt und kann verstehen, dass man ständig was Neues braucht.

Oliver hat seine Gitarre zum Shooting mitgebracht. Welche Rolle spielt Musik bei Ihnen?
Eigentlich bin ich mit einem Musiker zusammen. Denn Oliver hat nicht nur BWL studiert, sondern auch Musik, am Musicians Institute in Los Angeles. Seit Avis Geburt spielt er für den Kleinen Gitarre. Seine Freunde sagen: "Jetzt hast du endlich jemanden, der sich das den ganzen Tag anhört."

Wolke Hegenbarth: Großes Glück bei der Geburt

Am Handgelenk tragen Sie ein Bändchen. Hat es eine besondere Bedeutung?
Mitte August waren wir mit Freunden auf dem MS-Dockville-Festival in Hamburg. Am letzten Tag sind die anderen wieder aufs Festival gegangen - wir allerdings ins Krankenhaus. Das war lustig: Unsere Freunde schickten über die Chatgruppe Fotos vom Dockville und wir irgendwann vom Kind. Da habe ich beschlossen, das Bändchen dran zu lassen, bis ich das nächste Mal drehe.

Hochschwanger waren Sie noch auf einem Festival?
Eigentlich waren es noch drei Wochen bis zum Stichtag. Vier Tage vor der Entbindung stand ich sogar noch in München vor der Kamera! Ich hatte auch noch keinen Geburtsvorbereitungskurs gemacht. Eigentlich hatte ich noch Termine beim Arzt und bei der Hebamme. Die habe ich dann angerufen und gesagt "Ich komme nicht, weil: Kind ist da!"

Es klappt also auch ohne Vorbereitungskurs.
Ich hatte großes Glück. Es war eine Wassergeburt, ohne Ärzte, nur mit einer Hebamme. Es gab gedämmtes Licht, keine Medikamente. Hätte ich es mir wünschen können - ich hätte es mir genau so gewünscht. Nach sieben Stunden war Avi dann da.

"Ich hab es beinhart durchgezogen"

Hat Ihnen Ihr Yoga geholfen?
Natürlich. Meine Heilpraktikerin meinte vorher: "Das Wichtigste ist atmen. Stell dir vor, du bist für dein Kind unter Wasser die Sauerstoffflasche." Dieses Bild war so klar, das habe ich beinhart durchgezogen.

Sie wirken wieder so fit wie eh und je ...
Da bin ich auch überrascht. Ich war erst einmal beim Postnatal­-Yoga für die Rückbildung, habe schön Wochenbett gemacht, war acht Wochen zu Hause. Ich hätte mir nichts anderes vorstellen können.

Sie stillen auch in der Öffentlichkeit. Warum ist Ihnen das wichtig?
Für mich ist es essenziell, unter Men­schen zu gehen. Und wenn das Kind Hunger bekommt, dann stille ich es. Mich haben Hunderte Frauen angeschrieben, wie toll es ist, dass ich öffentlich stille. Ich habe mich gewundert, dass es da so einen Redebedarf gibt. Für mich ist das völlig normal.

Stillende Stars

Promi-Babys an Mamas Brust

Mitten im Getränkeladen bekommt Wolke Hegenbarths kleiner Baby-Sohn ein Schlückchen von Mama. Auf ihrem Instagram-Account hält die Schauspielerin damit ein Plädoyer fürs Stillen – auch in der Öffentlichkeit.
Auf Instagram gewährt uns Alanis Morissette einen privaten Einblick in ihr Familienleben. Den Morgen verbringt die Sängerin mit ihren drei Kindern und ihrem Mann Mario Treadway gemütlich im Bett. Ihr im August geborener Sohn Winter Mercy trinkt dabei selig an Mamas Brust.  
So erschöpft, so glücklich: Amanda Seyfried postet bei Instagram dieses Throwback-Foto des Tages, an dem ihre Tochter Nina geboren wurde. Zwei Jahre ist die Kleine jetzt alt und macht das Leben ihrer Mama und ihres Papas Thomas Sadoski perfekt. Bei der Geburt der kleinen Nina dabei war offenbar auch Amandas große Schwester Jennifer, die jetzt ebenfalls ein Kind erwartet.
Auf Instagram zeigt Alanis Morissette ein Bild von sich, wie sie ihre neugeborene Tochter Winter Mercy stillt. 

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Wolke Hegenbarth ist gerne mit Avi zu Hause

Wer unterstützt Sie jetzt im Alltag?
Den Hauptteil machen die Großeltern. Für beide Seiten ist es das erste Enkel­kind, da war die Freude natürlich extrem groß. Das Schöne ist: Wir leben in Berlin in einer Art Drei­-Generationen-­Haushalt mit meinen Eltern.

Im Moment sind Sie mit dem Kind zu Hause, und Oliver arbeitet. Wie ist das für Sie?
Ich bin ja eindeutig spätgebärend. Der Vorteil daran ist: Man hat schon so viel erlebt, dass man einfach null, null, null das Gefühl hat, etwas zu verpassen. Im Gegenteil. Bis nächsten Sommer, wenn ich weitere Folgen für die ARD­-Serie "Toni, männlich, Hebamme..." drehe, nehme ich mir Zeit. Es ist das erste Mal seit zehn Jahren, dass ich mehrere Monate am Stück keine Termine habe. Früher war ich ein Vagabund. Jetzt können Leute spontan auf einen Kaffee vorbeikommen, und ich bin sogar zu Hause! (lacht)

"Avi bedeutet Sonne"

Was hat es mit dem Namen Avi auf sich?
Es gibt ihn im Israelischen, und es ist auch ein hinduistischer Name. Oliver ist ein halber Inder, damit ist unser Sohn ein Viertelinder. Avis Opa kommt aus Neu­-Delhi. Ich wollte unbedingt, dass mein Sohn etwas vom indischen Einfluss im Namen hat. Avi heißt Sonnenschein oder Sonne. Das fand ich zu Wolke so schön.

Oliver Vaid, Avi, Wolke Hegenbarth

Lassen Sie Avi taufen?
Das ist zurzeit nicht geplant. Lusti­gerweise ist Oliver getauft, weil die Familie seiner Mutter evangelisch ist. Seinem indischen Vater war es egal - Hauptsache, Oliver hat irgendeinen Segen. Ich möchte das offen lassen. Ich wurde auch nicht getauft. Wenn Avi irgendwann zu einer Religion gehören möchte, kann er es selber entscheiden.

Wie sieht es bei Ihnen und Oliver mit Heiraten aus?
Es wird eine große indische Hochzeit - "My Big Fat Bollywood Wedding". Oliver hat eine große Familie, sein Vater hat neun Geschwister. Vor zwei Jahren waren wir auf der Hochzeit seines Cousins. Das war mega! Olivers Familie sind Sikhs, das heißt, sie tragen Turban und Schwert. Aber weil man eine Hochzeit nicht mal so eben ma­chen kann, wird das bei uns bestimmt noch ein Jahr auf sich warten lassen. Kommt Zeit, kommt Hochzeit! (lacht)

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