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Wolke Hegenbarth "Bei der Hochzeit reden wir von mindestens 400 Gästen"

Wolke Hegenbarth 
© Getty Images
Wolke Hegenbarth über ihre Verlobung, die jüngsten Tricks ihres Söhnchens und positives Denken. 

Mitten im Satz fragt sie: "Kann ich gleich zurückrufen?" Na klar. Drei Minuten später klingelt es, und Schauspielerin Wolke Hegenbarth ist wieder dran. Avi, ihr sechs Monate alter Sohn, ist wach geworden und möchte nun bei seiner Mama auf dem Arm sein, während sie weiter erzählt. Ab und zu ist Avis zufriedenes Glucksen zu hören. 

Wolke Hegenbarth im Interview mit GALA

GALA: Was treibt der Kleine so?

Wolke Hegenbarth: Avi bietet für uns free Entertainment den ganzen Tag. Wir lachen am laufenden Band, weil wir hier so ein Wesen haben, das in der Wohnung rumgurkt und lustige Sachen macht. Er fängt jetzt an zu krabbeln - noch ist es rückwärts. Er zieht sich auch schon hoch. Das hat er vor zwei Tagen entdeckt und findet es mega cool, am Sofa zu stehen und Sachen runterzunehmen. (lacht)

Avi hat ja bald sein TV-Debüt: In "Toni, männlich, Hebamme" sind Sie hochschwanger.

Ja! Ich freue mich schon darauf, ihm die Filme eines Tages zu zeigen und zu sagen: "Guck mal, da bist du in meinem Bauch!"

Sie waren gerade als Familie zweieinhalb Monate in Südafrika. Wie hat sich das angefühlt?

Kapstadt war wie "Home away from Home". Ich wusste, ich habe da Leute, die ich kenne und die ich sehr mag und die sich sehr auf uns freuen. Zum ersten Mal war ich nach dem Abi um die Jahrtausendwende dort und habe drei Monate lang ein Praktikum in einer Produktionsfirma gemacht. Faxen und telefonieren war damals angesagt, es ging gerade erst los mit dem Internet. Ich weiß noch, dass ich mir vor der Reise meine erste Mail-Adresse eingerichtet hatte.

Jetzt hat Avis Papa Oliver Vaid Ihnen dort einen Heiratsantrag gemacht. War das eine Überraschung?

Es war kein: "Huh, oh mein Gott, er hat mir einen Antrag gemacht!" (lacht) Es war klar, dass das irgendwann anstehen würde, ich wusste nur nicht, wann. Als wir uns vor zwei Jahren für ein Kind entschieden haben, war das ein viel größerer Schritt für uns. Weil ein Kind uns wirklich ein Leben lang aneinander bindet, egal ob wir das hinkriegen mit unserer Beziehung oder auch nicht. Daher ist die Hochzeit für uns sozusagen die Sahnehaube.

"Wir haben noch immer genug damit zu tun, uns als Familie zu finden"

Wie sieht es mit den Vorbereitungen aus?

Im Moment planen wir gar nichts. Wir haben noch immer genug damit zu tun, uns als Familie zu finden. Weil Oliver Halb-Inder ist - sein Vater gehört der Sikh-Religion an und hat neun Geschwister -, wollen wir groß in Indien heiraten. Da reden wir von mindestens 400 Gästen. Vor nächstem Jahr klappt das auf gar keinen Fall. Es soll ja auch Spaß machen.

Sie verbringen gerade wie die meisten Menschen viel Zeit zu Hause. Wie klappt das?

Ich kann das genießen. Und Avi findet es mega, dass die ganze Zeit jemand bei ihm auf der Decke sitzt und mit ihm spielt und ihn unterhält. Wir versuchen, das Schöne zu sehen und das Gute. Und das ist definitiv, dass wir uns als Familie haben.

Woher nehmen Sie Ihre positive Einstellung?

Ich habe das früh von meinen Eltern mit auf den Weg bekommen. Die sind auch so Positivdenker. Sie haben mir beigebracht, Sachen anzunehmen, wenn sie nicht zu ändern sind. Ich kann ganz gut loslassen. Und ich bin niemand, der Angst hat.

Gibt es einen Trick, das zu lernen?

Ich gucke seit zwei Jahren keine Nachrichten. Das hilft. Wenn ich in Zeiten von Corona den ganzen Tag vor dem Bildschirm hängen würde, ginge es mir wahrscheinlich nicht so gut. Gerade jetzt, wo wir überall Nachrichten im Überfluss haben, ist es die große Kunst, sich davon nicht überwältigen zu lassen. 

Gala

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