WM 2018: Das sagen die deutschen National-Spieler zum Aus

Einen Tag nach dem Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM 2018 in Russland äußern sich Toni Kroos, Manuel Neuer & Co. in der Öffentlichkeit 

Manuel Neuer, Mats Hummels und Toni Kroos können das WM-Aus nicht fassen

Der Schock über das Aus der DFB-Elf nach der 2:0-Pleite gegen Südkorea sitzt tief. Und so herrschte am Tag nach der historischen Niederlage Stille auf den Social-Media-Kanälen der WM-Stars. Nun melden sie sich zu Wort.

Toni Kroos 

"Ein harter Moment. Ich fühle mit allen Fans, die uns unterstützt haben. Wir waren dieses Jahr nicht gut genug", schreibt ein enttäuschter Toni Kroos auf Instagram. Dazu postet er ein Foto, dass ihn alleine und verloren wirkend nach dem Spiel auf dem Rasen zeigt. Die Fans stehen zu ihm: Über eine Millionen Mal klickten sie in den ersten neun Stunden nach der Veröffentlichung des Beitrages auf "Gefällt mir". 

Manuel Neuer

2014 wurde Torhüter Manuel Neuer Weltmeister. Nun fährt er mit leeren Händen nach hause. "Wir sind genauso enttäuscht wie Ihr! Eine WM ist nur alle vier Jahre, und wir hatten uns so viel vorgenommen. Es tut uns leid, dass wir nicht wie Weltmeister gespielt haben. Daher sind wir auch verdient ausgeschieden, so bitter es ist", schreibt er selbstkritisch und dankt den Fans für ihre Unterstützung. 

 

Mats Hummels

Die Mission Titelverteidigung ist auch für Mats Hummels gescheitert. "Dass es so ist haben wir uns leider selbst zuzuschreiben, wir haben nicht die Leistung gebracht die wir von uns erwartet haben und ihr von uns erwarten durftet", gibt er auf Instagram zu. Die verpasste Chance - schwer zu verdauen. "Dieser Stachel sitzt sehr tief und wird auch noch länger schmerzen, eine WM ist nur alle 4 Jahre und dementsprechend ist es lange hin wieder die Chance zu kriegen das zu korrigieren". Vielleicht können die Worte von Ehefrau Cathy Hummels trösten: "Bei jeder Niederlage gibt es auch einen Sieger - dieses Mal würde ich sagen hat der kleine Ludwig gewonnen, weil er endlich seinen Papa wieder hat. Dann hab auch ich gewonnen", sagt sie auf Instagram. 

Mario Gomez

Der Stürmer findet wohl die direktesten Worte aller Nationalspieler zum vorzeitigen Abflug aus Russland: "Leider ist für uns der Traum schon zu Ende! Auch am zweiten Tag danach fühlt es sich noch beschissen an", schreibt Mario Gomez auf Instagram. Die Niederlage will er im Kreise seiner Liebsten verdauen: "Werde die Zeit mit meiner Family genießen und abschalten." 

 

Sami Khedira

Der Mittelfeldspieler konnte auf dem Rasen nicht überzeugen - und geht im Interview mit der BILD-Zeitung schonungslos mit sich ins Gericht. "Das habe ich in meiner ganzen Fußballer-Karriere noch nicht erlebt und muss deswegen auch mich hinterfragen, warum das nun so sein konnte. Meine Mitspieler und ich werden völlig zu Recht so hart kritisiert.“ Was in ihm nach dem Abpfiff des Spiels gegen Südkorea vorging, beschreibt er so: "Ich habe einfach nur Schmerz gespürt. Es war nicht realisierbar, das ist es auch jetzt noch nicht. Für mich ist es unerträglich, dass das Turnier noch zwei Wochen läuft – und wir schon zurück in Deutschland sind. Es tut mir unheimlich leid für alle Fans, die uns wahnsinnig unterstützt haben. Ein Moment, im dem ich einfach ‚Sorry’ sagen möchte."  

Wen er liebt, wie er lebt

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Thomas Müller

"Wenn du Weltmeister bist, dann stehst du unter besonderer Beobachtung und musst dich mit vielen Dingen auseinandersetzen, die gar nichts mit dem Fußball zu tun haben“, erklärt der 28-Jährige nach dem Spiel laut "Sport BILD" und spielt damit wohl auf den Skandal um das Foto von Mesut Özil und Ilkay Gündogan mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan an. "Es werden auch von außen die Störfeuer gern genommen. Jetzt haben wir die Quittung bekommen“, so das Fazit von Müller. 

Liebesklärungen und deutliche Worte

So reagieren die Spielerfrauen auf das WM-Aus

Christina Ginter (l.) und Scarlett Gartmann (2.v.l.) können das Aus von Deutschland bei der WM nicht fassen. Auch Amine Gülse (r.) ist geschockt, schlägt die Hände vor dem Mund zusammen.

Julian Draxler

Eines steht fest: Die Spieler stehen zur ihrer Leistung, reden sie nicht heraus. Das gilt auch für Julian Draxker. "Drei mal schlecht gespielt, Tabellenletzter und leider zu Recht ausgeschieden", urteil er und postet dazu ein Foto von sich mit ernstem Gesichtsausdruck. "Ich bin über unser Abschneiden total enttäuscht und brauche jetzt erst mal Zeit die Ereignisse zu verarbeiten. Dennoch, vielen Dank an all unsere Fans." 

Joshua Kimmich

 Ähnlich wie Draxler sieht es auch Joshua Kimmich. "Es gibt keine Ausreden und es wird noch eine Weile dauern, bis ich das Ganze für mich verarbeitet habe", schreibt er niedergeschlagen auf Instagram. Er könne nicht fassen, was am vergangenen Mittwoch (27. Juni) passiert sei. 

Sebastian Rudy

Es war eine Szene, bei dem viele TV-Zuschauer am Fernseher kaum hinsehen konnten: Sebastian Rudy wird beim Spiel gegen Schweden nach 31 Minuten vom Schuh eines Gegners hart an der Nase getroffen. Mit blutender Nase musste er den Rasen verlassen. Diagnose: Nasenbeinbruch. Gegen Südkorea musste er pausieren. Das Aus für ihn besonders deshalb schade, weil es sein erster Einsatz bei einer WM war. Unterkriegen lassen will er sich nicht. "Wir haben es nicht zusammengebracht und waren leider irgendwie blockiert. Aber wer hinfällt, muss auch wieder aufstehen. Und das werden wir. Mit euch", schreibt er an seine 293.000 Follower auf Instagram. 

Kevin Trapp

Der Ersatz für Manuel Neuer kam während der WM zwar nicht zum Einsatz, leidet als Mitglied des Teams aber genauso mit wie jeder andere. "Jeder war sich bewusst, dass es mehr als schwierig sein wird, den größten Titel der Welt zu verteidigen, aber leider konnten wir unser volles Potenzial nicht ausspielen", schreibt er. 

Jérôme Boateng

Während des Spiels gegen Südkorea saß der Verteidiger auf der Tribüne, weil er im Match gegen Schweden eine gelb-rote Karte kassierte hatte und somit gesperrt war.  "So ein Desaster", nennt Boateng auf Instagram das Kind beim Namen. "Vor vier Jahren waren wir an der Spitze der Welt - jetzt sind wir auf dem Boden. Er sei gleichzeitig "ärgerlich und enttäuscht". Dennoch will er nach vorne schauen: "Wir werden analysieren, was schiefgelaufen ist und weiterarbeiten wie immer. Ich verspreche, wir werden wieder stark sein!" 

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