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Wincent Weiss Offene Worte über seine depressive Phase und Therapie

Wincent Weiss
Wincent Weiss
© Picture Alliance
Wincent Weiss hat 2015 einen kometenhaften Aufstieg in der Musikbranche erlebt. Ein rasanter Erfolg jagte den nächsten. In seiner Single "Wie es mal war" verarbeitet er jetzt die Schattenseiten dieser Zeit.

Für Wincent Weiss, 27, ist die Musik ein Weg, sich auszudrücken. Sie ist ein Ausdruck von Gefühlen, von Erinnerungen und von Erlebnissen. In seinem Song "Wie es mal war" taucht der Songwriter in eine Phase seines Lebens ein, die von depressiven Gedanken gesäumt war und gibt einen ehrlichen Einblick in seine Gefühlswelt.

Wincent Weiss konnte seinen Erfolg nicht genießen

"Ob ein Werbedreh in London, eine Runde mit dem Motorrad oder Skateboard fahren: Ich konnte diese Dinge nicht mehr genießen", verrät der Musiker im Gespräch mit der Deutschen-Presse-Agentur. In seinem Kopf habe es nur so gewimmelt vor neuen Projekten, neuen Songs und Aufgaben. Ein Druck, der dem jungen Songwriter etwas Kostbares nahm: seine innere Freiheit. "Ich habe die Leichtigkeit im Leben verloren und konnte mich nicht mehr über Dinge freuen." 

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Wincent Weiss rutschte in eine depressive Phase ab

Im Song singt der 27-Jährige die Zeilen: "Da ist irgendwas in mir, ich weiß nicht, wo es ist. Der Typ von damals, der so lustig und heroisch ist, hat sich irgendwo versteckt im großen Nichts." Im Interview erinnert sich Wincent Weiss an die Zeit zurück. "Als ich den Song 2019 geschrieben habe, hatte ich bereits depressive Züge und bin zur Therapie gegangen", gesteht er offen.  

Wincent Weiss

Die Pause, die der "Regenbogen"-Interpret aufgrund der Coronavirus-Pandemie gezwungenermaßen einlegen musste, sei der Ausweg aus dem sich drehenden Karriere-Karussell gewesen. Hätte er weiterhin dieses Tempo beibehalten, "wäre ich jetzt an einem ganz anderen Punkt“, so Weiss. 

Hilfen bei Depressionen

Erkennen Sie bei sich Anzeichen einer Depression? Beim überregionalen Krisentelefon unter 0800 1110111 wird schnell und anonym geholfen! Weiterführende Informationen gibt es außerdem bei der Stiftung Deutsche Depressionshilfe.

Verwendete Quellen: Deutsche-Presse-Agentur, sueddeutsche.de, youtube.com

jna Gala

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