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Wilson Gonzalez Ochsenknecht Morddrohungen von Soldaten

Wegen seiner umstrittenen Rolle in der Komödie "Willkommen im Krieg" wird Wilson Gonzalez Ochsenknecht derzeit von deutschen Soldaten bedroht

Nachdem Wilson Gonzalez Ochsenknecht am Ostermontag (9. April) in dem Film "Willkommen im Krieg" zu sehen war, erhält der 22-Jährige laut "bild.de" Morddrohungen. Gleich mehrere Soldaten sollen Ochsenknecht via Facebook beschimpft haben, sogar eine Todesanzeige wurde ihm zugeschickt. "Findest es richtig, sich über den Einsatz da unten lustig zu machen? (…) Sei ein Mann und komm mich doch im Fallschirmjägerbataillon 261 besuchen. Ich bring Dich um!", heißt es beispielsweise.

Wilson Gonzalez Ochsenknecht zeigt sich betroffen. "Ich finde es schockierend, was da einige von sich geben. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll", so der Schauspieler im Gespräch mit dem Onlineportal.

In "Willkommen im Krieg" spielt der Sohn von Uwe Ochsenknecht den Hauptgefreiten "Tier". Die Kriegskomödie veralbert die Auslandseinsätze deutscher Soldaten und löste auch bei den Zuschauern geteilte Reaktionen aus. "Ich finde es erbärmlich, dass eine s.g. Komödie an Feiertagen ausgestrahlt wird, bei der die Einsätze verharmlost und ins Lächerliche gezogen werden", schreibt eine Userin auf "prosieben.de".

Der Sender selbst veröffentlichte nun ein Statement zu dem Film auf seiner Homepage. Dort heißt es: "'Willkommen im Krieg' ist vor allem eins: ein Antikriegsfilm. Das Genre der Komödie wurde gewählt, weil sie durch ihr komisches auch entlarvendes Darstellen auch ein emotionaler Befreiungsschlag sein kann (...)."

Wilson Gonzalez Ochsenknecht muss derweil noch einiges über sich ergehen lassen. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums bestätigte gegenüber der "Bild"-Zeitung, die Vorfälle zu prüfen.

aze

gala.de


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