William + Kate: Auf den Spuren der Liebe durch Kanada

William und Kate sorgen weiterhin für Begeisterungsstürme bei der kanadischen Bevölkerung. William hält seine erste Rede in französischer Sprache, das Paar pflanzt einen Baum und kocht sein eigenes Menü

So viel Begeisterung zeigen die Kanadier sonst nur beim Eishockey. Doch seit Prinz William und Kate Middleton das Land betreten haben, herrscht kollektiver Ausnahmezustand. Zwischen dem Thronfolgerpaar zweiter Reihe und den Nordamerikanern scheint die Chemie außerordentlich zu stimmen. Jeden Tag vervielfältigt sich die gegenseitige Sympathie. Und es werden immer wieder Erinnerungen an vergangene Zeiten wach - schöne Zeiten.

Am dritten Tag (2. Juli) ihrer Reise durch Kanada standen für Kate und William zunächst Gärtnerarbeiten an. Im Schatten der Eiche, die Williams Eltern Prinz Charles und Prinzessin Diana am 21. Juni 1983 gepflanzt hatten, bereiteten sie nun eine kanadische Hemlocktanne. Der Baum hat eine ganze besondere Bedeutung: Er soll als Symbol für die Liebe des Paares dienen, über 800 Jahre alt werden.

Im Zeichen der Liebe stand auch der Rest des Tages: William und Kate trafen auf Paare, die wie sie am 29. April, geheiratet hatten. "Ich hoffe, ihr werdet so glücklich sein wie wir in unserer Ehe", wünschte eine Frau, die am 29. April diesen Jahres ihre goldene Hochzeit gefeiert hatte. Das königliche Paar schaute sich an und antwortete: "Das hoffen wir auch."

Und da Liebe bekanntlich durch den Magen geht, nahmen William und Kate nach ihrer Ankunft in Montreal an einem Kochkurs teil. Im "Institut de tourisme et d'hotellerie du Québec" zeigten sie ihre Qualitäten am Herd. Während sich William an einem Hummer-Soufflé versuchte und mit dem Koch herrumscherzte, ließ sich Kate zeigen, wie man ein Amuse-Bouche aus Stopfleber auf einer Brioche mit Apfelweingelée anrichtete. Am Ende kam alles auf die Teller. Und Kate gestand der Kochcrew, dass sie zwar gern koche, aber derart Ausgefallenes nur selten hinbekomme.

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Auch Prinz William konnte sein Können weiter unter Beweis stellen. Sein Französisch-Debut gab er bei der Rede vor dem Rathaus in Québec und amüsierte sich dabei immer wieder über seinen eigenen Akzent: "Vielen Dank für Ihre Geduld mit meinem Akzent. Bis bald."

Von Beginn ihrer Kanada-Reise an waren William und Kate wie Popstars gefeiert worden. Für das junge Brautpaar ist es die erste gemeinsame Auslandsreise. "Es wird ein Abenteuer, das wir nie vergessen werden.", betonte Prinz William in einer Rede.

Zum Popstar-Faktor verhilft ihnen auch, dass Kate und William immer wieder romantische Erinnerungen hervorrufen: Bei der Ankunft zu den Feierlichkeiten des kanadischen Nationalfeiertags (1. Juli) fuhr das Paar in einer offenen Pferdekutsche durch die Strassen - wie bei ihrem Hochzeitstag, den auch in Kanada Zehntausende an den Bildschirmen verfolgt hatten.

Herzogin Kate trug dabei zudem das cremefarbene Kleid der offiziellen Verlobungsfotos. Dieses Mal waren jedoch vor allem die Accessoires bedeutend: die Brosche, die Queen Elizabeth II. ihr geliehen hatte. Sie hat die Form eines Ahornblatts. Auf dem Kopf trug die Herzogin einen leutend roten Hut - eine Hommage an die kanadischen Nationalfarben und eine nostalgische Erinnerung an den Besuch Lady Dianas: Diese hatte bei ihrer Reise durch Kanada 1983 eine ähnliche Kopfbedeckung getragen.

"Es müssen fünf Mal mehr Leute hier sein als sonst. Und das nur wegen William und Kate. Sie sind die Hauptattraktion. Sie sind ein wundervolles, wundervolles Paar", sagte eine Zuschauerin dem Online-Magazin "People.com".

Die Begeisterungsstürme werden wohl weitergehen. Die nächsten Ziele ihrer Reise sind Prince Edward Island, die kleinste Provinz Kanadas, und die Northwest Terretories. Am 8. Juli endet ihre Tour durch Kanada in Calgary, und William und Kate reisen weiter nach Los Angeles.

jfa

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