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Will Young Der Tod seines Zwillingsbruders hätte verhindert werden können

Will Young
Will Young
© Getty Images
Im Juli vergangenen Jahres starb der Zwillingsbruder des britischen "Pop Idol"-Stars Will Young mit gerade einmal 41 Jahren. Rupert hatte sich das Leben genommen. Und noch mehr Einzelheiten kommen jetzt ans Licht.

Das britische Blatt "Daily Mail" berichtet über den dramatischen Fall von Will Young und dessen Zwillingsbruder Rupert. Der "Pop Idol"-Gewinner von 2002 hatte im vergangenen Juli seinen Zwillingsbruder verloren. Rupert Young war schon lange psychisch krank gewesen, zudem alkohol- und tablettensüchtig.

Sein Tod hätte allerdings verhindert werden können, da ist sich Will Young sicher. Jetzt geht der Sänger gegen das Krankenhaus, in dem Rupert zuletzt behandelt worden war, gerichtlich vor. 

Will Young kämpft für Gerechtigkeit

In den Wochen vor seinem Tod habe Rupert mehrfach versucht, sich das Leben zu nehmen, berichtet Will Young vor Gericht. Nach seinem letzten Versuch sei Rupert ohne Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen worden. Genau dagegen geht Will Young nun vor. "Meiner Meinung nach hätte allen bewusst sein müssen, dass bei ihm ein hohes Suizid-Risiko bestand. Zu seiner eigenen Sicherheit hätte er das Krankenhaus nicht verlassen dürfen", zitiert "Daily Mail" den Sänger. Rupert habe nach seinem Suizidversuch nicht mit einem einzigen Psychiater gesprochen, so der Vorwurf des "Pop Idol"-Gewinners. 

"Er wäre noch am Leben"

Man hätte seinen Bruder retten können, ist sich Will Young sicher, wenn man ihn entsprechend überwacht und behandelt hätte. Genau das möchte er nun von einem Gericht bestätigt wissen.

Information zu Hilfsangeboten

Sie haben suizidale Gedanken? Die Telefonseelsorge bietet Hilfe an. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0800/1110111 und 0800/1110222 erreichbar. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der "Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention".

"Ich weiß, dass wir nicht die einzige Familie in dieser Situation sind, und ich bete, dass aus dieser Situation Lehren gezogen werden und dass einige dieser Todesfälle in Zukunft verhindert werden", erklärt Will gegenüber "Daily Mail". Das Klinikpersonal, welches ebenfalls schon vor Gericht ausgesagt hat, ist sich indes keiner Schuld bewusst. Man habe den Patienten nach bestem Wissen und Gewissen behandelt, heißt es vonseiten der Klinik. 

Verwendete Quelle: Daily Mail

abl Gala

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