Will Smith + Jada Pinkett Smith Kinder an die Macht


Die Karrieren ihrer Kids sind Will und Jada Smith wichtiger als der eigene Erfolg

Schon eine Weile her, dass die Fans

am roten Teppich kreischten, um ein Autogramm von Will Smith und seiner Frau Jada zu bekommen. Für Aufsehen sorgen heute eher ihre Kinder Jaden, 12, und Willow, 10. Wie alte Hasen lassen die beiden Kids sich mit ihren Fans fotografieren und geben Reportern Interviews, während Mum und Dad in der zweiten Reihe zuschauen. Aus gutem Grund.

An den Karrieren ihrer Kids haben die Smiths lange gefeilt - und traten dafür in eigener Sache kürzer. Will legte eine dreijährige Drehpause ein, produzierte nur und stellte seinen Sohn den mächtigen Filmschaffenden Hollywoods vor. Jada schmiss ihre Karriere als Frontfrau der Band Wicked Wisdom und stand lediglich für die TV-Serie "Hawthorne" vor der Kamera.

Der Einsatz der Eltern machte sich schnell bezahlt: Mit nur drei Jahren gab Jaden in "Men In Black II" sein Leinwand-Debüt und feierte an Daddys Seite in "Das Streben nach Glück" seinen Durchbruch. Auch mit dem von Papa produzierten "Karate Kid" landete er einen Kassenhit. Willow wiederum erhielt einen Plattenvertrag bei JayZs Label Roc Nation, tourt derzeit im Vorprogramm von Justin Bieber um die Welt - und sieht sich bereits als Nachfolgerin ihres Idols Lady Gaga.

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"Wir möchten unseren Kindern dabei helfen, sich zu entwickeln und Individuen zu werden", erklärt Jada ihr Erziehungsmodell eingedenk der Kritik, die Kinder zu früh ins Business getrieben zu haben. Will und Jada beteuern jedoch unisono, ihre Kids stünden "leidenschaftlich gern im Rampenlicht". Um ihnen dies zu ermöglichen, steckte besonders Jada zurück. "Ich musste mich entscheiden: Wollte ich ein Star, eine Mutter oder eine Ehefrau sein? Alles gleichzeitig ging einfach nicht, einer von uns musste die Familie zusammenhalten", sagte sie dem "Times"-Magazin. Manchmal gelingt es immerhin einem von beiden, fast alles unter einen Hut zu bringen. Jüngst hat Jaden seine Teilnahme am nächsten Film von M. Night Shyamalan ("Sixth Sense") zugesagt. Mit von der Partie: Daddy Will. Ob der Sohnemann sich beim Regisseur für den Papa verwendet hat?

gala.de

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