Wiener Opernball 2011 Wirbel neben Walzer


Glanzvoll: Der Wiener Opernball 2011 ging ohne größere Skandale über die Bühne. Neben Berlusconis Gespielin Ruby kamen auch Stars wie Bob Geldof und Anna Netrebko nach Wien

Nach dem vorangegenganen Hin und Her von Opernball-Promilieferant Richard Lugner, wer ihn nun zum Ball der Saison begleiten soll, fand gestern (3. März) ein überraschend stilvoller Wiener Opernball statt. Und sogar Lugners Begleiterin Karima El Mahroug, besser bekannt als "Bunga Bunga" Ruby aus Silvio Berlusconis Patyclique, wußte sich halbwegs zu benehmen.

Die 18-jährige Ruby war als dritte Wahl vom "Mörtel" genannten Bauunternehmer Richard Lugner zum Ball eingeladen worden, nachdem Lindsay Lohan und Bo Derek gepasst hatten. Nachdem die Nachtklubtänzerin Ruby vorab deutlich gemacht hatte, nur Bauchtanz und keinen Walzer zu beherrschen, befürchtete man schon das Schlimmste. Doch Ruby zeigte sich in goldener Robe dann doch sehr kooperativ. Laut "tagesschau.de" sagte sie bescheiden: "Hier sind Tausende Gäste - da mache ich keinen Unterschied." Mit einer rasanten Tanzeinlage sorgte sie dann aber doch noch für etwas Wirbel auf dem Parkett - und brachte damit ihren Gastgeber zum Strahlen.

Strahlend war auch der Rest der Ballgesellschaft: Neben Opernsängerin Anna Nebrebko, Moderatorin Mirjam Weichselbaum und dem ägyptischen Schauspieler Khaled Nabawy kamen auch Künstler wie der Pianist Lang Lang in die ehrwürdige Staatsoper und gaben dem Opernball sein Stück künstlerische Rechtfertigung.

Auch Sänger und Friedensaktivist Bob Geldof, der vorab laut "Nachrichten.at" mit einem Kommentar zu Ruby ("Sie schläft gerne mit älteren Männern, vielleicht habe ich auch eine Chance“) das Niveau des Abends zu schmälern versuchte, blieb dann doch bei einem Thema von dem er mehr versteht: Politik.

lbr

image

gala.de


Mehr zum Thema


Gala entdecken