Whitney Houston: Trauerfeier im Familienkreis

Nun soll es doch keine öffentliche Trauerfeier für Whitney Houston geben. Familie und Freunde möchten lieber im Familienkreis Abschied von der Souldiva nehmen. Nur einer ist dabei unerwünscht: Houstons Ex-Mann Bobby Brown

Die Trauerfeier für Whitney Houston sollte groß werden, so groß, dass sie in einem Sportstadion stattfinden sollte, in das rund 18 000 Menschen passen. Doch nun hat sich die Familie der einstigen Souldiva offenbar umentschieden: Am kommenden Samstag (18. Februar) will sie im kleinen Kreis Abschied nehmen.

"Wir haben sie (Whitney Houston) mehr als 30 Jahre lang mit der Stadt geteilt, mit dem Staat, mit der Welt. Dies ist jetzt ihre Zeit für ihren Abschied", sagte die Bestattungsunternehmerin Carolyn Whigham gegenüber dem Onlineportal "Tmz.com". Die Familie danke Fans, Freunden und Medien, bitte nun aber um die Achtung ihrer Privatsphäre.

Whitney Houston (†)

Das bewegte Leben einer Diva

1986  Seit drei Jahren steht Whitney Houston nun unter Vertrag, gerade hat sie ihr erstes Album veröffentlicht. Die Platte ist nach ihr benannt und bricht sofort Rekorde. Sie ist sogar so erfolgreich, dass sie der damals 22-Jährigen ihren ersten Grammy als beste Popsängerin einbringt.
1987  Das Gesangstalent hat Whitney von ihrer berühmten Mutter Cissy Houston und der nicht minder bekannten Cousine Dionne Warwick. Zusammen besuchen sie das ein oder andere Hollywood-Event.
März 1988: Für "I wanna dance with somebody" bekommt Whitney den Grammy für die Beste Pop Performance. Den ersten gab es schon 1
1989  Es hagelt weiterhin Preise: Whitney Houston sahnt auch bei den American Music Awards ab. Doch auch über de Grenzen der USA ist sie schon längst bekannt. Ein Jahr zuvor singt sie bei den Olympischen Spielen in Seoul ihren Hit "One Moment in Time".

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Nur einer soll bei der Feier unerwünscht sein: Bobby Brown, Whitney Houstons Ex-Mann, der für den Absturz der Diva verantwortlich gemacht wird, sei laut "Tmz.com" nicht eingeladen worden. "Er ist sehr enttäuscht darüber", verrät eine Quelle.

Die Trauerfeier soll um 12 Uhr Ortszeit in der baptistischen New-Hope-Kirche stattfinden, wo Houston schon als Kind in einem Chor gesungen hatte.

Houstons Fans werden aber trotz der privaten Feier die Gelegenheit haben, sich von der Musikerin zu verabschieden: Nach Angaben der "New York Times" könnte der offene Sarg bereits am Donnerstag (16. Februar) im "Prudential Center" zur Totenwache aufgestellt werden. Eine offizielle Bestätigung für den Termin stand jedoch noch aus.

Whitney Houstons Leichnam war am Montag (13. Februar) in einem Privatflugzeug von Los Angeles nach Newark überführt worden. Houstons Cousine, Soul-Star Dionne Warwick, und andere Angehörige waren mit an Bord. Als der Leichenwagen mit dem Sarg am Abend bei Whigham eintraf, waren mehrere Polizisten vor Ort, ein weißes Zelt wurde am Hintereingang des Bestattungsinstituts errichtet, zwei goldene Sarkophage standen am Vordereingang. Das Bestattungsunternehmen hatte 2003 auch die Beerdigung von Houstons Vater ausgerichtet.

Whitney Hosuton wurde nur 48 Jahre alt. In dem Hotelzimmer, in dem sie am Samstag (11. Februar) verstarb, fanden die Ermittler laut verschiedenen Medienberichten angeblich verschreibungspflichtige Medikamente.

aze

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