Whitney Houston: Abschied mit Aretha

Auch wenn Whitney Houston im kleinen Kreis zu Grabe getragen wird, sollen ihre Fans sich dennoch von ihr verabschieden können. Eine prominente Stimme wird ihre letzte Reise gesanglich begleiten

Whitney Houston (†)

Das bewegte Leben einer Diva

1986  Seit drei Jahren steht Whitney Houston nun unter Vertrag, gerade hat sie ihr erstes Album veröffentlicht. Die Platte ist nach ihr benannt und bricht sofort Rekorde. Sie ist sogar so erfolgreich, dass sie der damals 22-Jährigen ihren ersten Grammy als beste Popsängerin einbringt.
1987  Das Gesangstalent hat Whitney von ihrer berühmten Mutter Cissy Houston und der nicht minder bekannten Cousine Dionne Warwick. Zusammen besuchen sie das ein oder andere Hollywood-Event.
März 1988: Für "I wanna dance with somebody" bekommt Whitney den Grammy für die Beste Pop Performance. Den ersten gab es schon 1
1989  Es hagelt weiterhin Preise: Whitney Houston sahnt auch bei den American Music Awards ab. Doch auch über de Grenzen der USA ist sie schon längst bekannt. Ein Jahr zuvor singt sie bei den Olympischen Spielen in Seoul ihren Hit "One Moment in Time".

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Im engsten Familien- und Freundeskreis soll Pop-Diva Whitney Houston am Samstag (18. Februar) beerdigt werden. Statt der geplanten Gedenkfeier im "Sportarena Prudential Center", entschied sich die Familie für einen persönlicheren Abschied. Nun wurden weitere Details bekannt.

"Die Feier findet am Samstag um 12 Uhr Ortszeit in der New Hope Baptist Church statt", so eine Sprecherin des Bestattungsinstitut "Wigham Funeral Home" gegenüber dem Promi-Portal "tmz.com".

Viele werden der Trauerfeier dann tatsächlich nicht beiwohnen können. Denn die Kirche fasst gerade einmal 300 Menschen. "Wir haben sie geliebt, als sie noch Nippy [Houstons Spitzname, Anm. der Redaktion] aus New Jersey war. Die Welt liebte sie wegen ihrer Stimme. Aber auch wenn Nippy nicht singen könnte, würde die Houston-Familie sie lieben", rechtfertigte der Geistliche Marvin L. Winans in einem Statement gegenüber CNN-Talkmaster Anderson Cooper die Entscheidung der Familie, den Kreis der Gäste zu begrenzen.

Damit sich ihre Fans dennoch von der Sängerin verabschieden können, wird die Zeremonie im Internet übertragen. Soul-Diva und Houstons Patentante Aretha Franklin soll die Feier gesanglich begleiten. Unter den geladenen Gästen werden sich dann auch weitere Größen des Musikgeschäfts einfinden, etwa Chaka Khan oder die Sängerinnen Brandy und Dionne Warwick.

Whitney Houston war in der Nacht zum Sonntag (11. Februar) verstorben. Bereits am Montag wurde ihr Leichnam per Privatjet in ihren Heimatort Newark, New Jersey, gebracht. Dort war im Kirchenchor der Kirche ihr Gesangstalent entdeckt worden. Gospelsänger und Kleriker Marvin L. Winans, der die Beerdigung anleiten wird, hatte hier zudem 1992 Whitney Houston und Bobby Brown vermählt. Nun wirkt dasselbe Gotteshaus auch als Kulisse für den letzten Akt in Houstons bewegtem Leben. Dann heißt es: endgültig Abschied nehmen.

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