Walter Kohl: Darum kommt er nicht zur Beerdigung seines Vaters Helmut Kohl (†)

Altkanzler Helmut Kohl soll nicht im Familiengrab beerdigt werden. Sein Sohn Walter hat deswegen seine Teilnahme an der Beisetzung abgesagt

Walter Kohl

Nach dem Tod seines Vaters Helmut Kohl (1930 - 2017) vor einer Woche ist Walter Kohl, 53, "traurig, aber gefasster", wie er jetzt im Gespräch mit der Wochenzeitung "Die Zeit" erzählt. Gleichzeitig gibt er bekannt: "Ich werde an der privaten Beisetzung in Speyer nicht teilnehmen." Das besonders auch, um den Eindruck zu vermeiden, er würde es gutheißen, dass sein Vater nicht im Familiengrab beerdigt werden soll. Mit dieser Haltung unterstreicht er auch die Konfrontationslinie zu Witwe Maike Kohl-Richter.

Walter Kohl hält Beisetzung in Speyer für falsch

Kürzlich war bekannt geworden, dass Altkanzler Kohl in Speyer beigesetzt werden soll. Diese Entscheidung halte er "für falsch, zumal ich weiß, wie liebevoll er unser Familiengrab in Ludwigshafen-Friesenheim nach dem Tod unserer Mutter umgestaltete." Der verstorbene Politiker habe "dort schon einen Platz für seinen Namen auf dem gemeinsamen Grabstein" vorgesehen.

Kate Hudson

Sie bekommt einen Rüffel von Sohn Ryder

Kate Hudson
Ups, da hätte Schauspielerin Kate Hudson lieber noch einmal fragen sollen. Sie postet ein Video mit der ganzen Familie auf Instagram - doch Sohn Ryder findet das gar nicht gut.
©Gala

Letzte Ruhe neben Hannelore Kohl

Walter Kohl glaubt, dass mit der Beisetzung in Speyer das politische Werk seines Vaters von Kohls erster Ehefrau Hannelore (1933 - 2001) getrennt werden soll, die im Familiengrab neben den Eltern des Altkanzlers beerdigt liegt. "Meine Mutter hat ihn über Jahrzehnte getragen. Er selbst hat immer betont, dass sein Lebenswerk ohne seine Frau Hannelore nicht möglich gewesen wäre. Deshalb finde ich es richtig, wenn er neben ihr seine letzte Ruhe findet." Hannelore Kohl dürfe "nicht einfach weggekürzt werden".

Trauerfeierlichkeiten sind "unwürdig"

Die derzeitige Entwicklung in der Planung der Trauerfeierlichkeiten für seinen Vater hält Walter Kohl außerdem für "unwürdig, für meinen Vater, für Deutschland und für Europa." Bisher ist ein europäischer Trauerakt, aber kein nationaler Staatsakt geplant.

Der Vorschlag des Altkanzler-Sohns: Nach einem Trauerakt in Straßburg am 1. Juli sollte am Brandenburger Tor in Berlin eine "deutsche Verabschiedung mit drei verbundenen Elementen stattfinden [...]: einem Staatsakt, bei dem sich Deutschland verabschiedet, einem ökumenischen Requiem, das die Konfessionen vereint, und schließlich militärischen Ehren, dem großen Zapfenstreich."

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24. Dezember 2017: Heather Menzies-Urich (68 Jahre)  Schauspielerin Heather Menzies-Urich ist an Heiligabend an den Folgen eines Hirntumors im Alter von 68 Jahren verstorben. 
10. Dezember 2017: Otto Kern (67 Jahre)  Der deutsche Designer ist im Alter von nur 67 Jahren gestorben. Als "Hemdenkönig" bekannt geworden, erlag der Mode-Star in seiner Wahlheimat Monaco ganz unerwartet einem Herztod.
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4. Dezember 2017: Christine Keeler (75 Jahre)   Sie war Model und Tänzerin. Besondere Bekanntheit hat Keeler in den Sechzigern erlangt, als sie eine Affäre mit dem britischen Kriegsminister John Profumo und zeitgleich mit dem sowjetischen Marineattaché und GRU-Agenten Jewgeni Iwanow eine Beziehung pflegte. Diese Dreiecksbeziehung wurde später als Profumo-Affäre bekannt und war 1963 einer der Gründe für den Fall der Regierung Harold Macmillans. Christine Keeler hat seit Längerem an einer Lungenerkrankung gelitten; nun ist sie gestorben.

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