Waldbrände in Australien: So erschüttert reagieren die Stars

Auf Instagram trauern Prominente wie Naomi Watts, Russel Crowe und Rebel Wilson um den Verlust der Natur und Tierwelt in Down-Under.

Naomi Watts und andere australische Prominente haben mit Bestürzung auf die Waldbrände reagiert

Erst der Amazonas und die Kanaren, dann Kalifornien und nun Australien: immer wieder steht unsere Welt in Flammen. Auf Instagram trauern Prominente aus Down-Under um den Verlust der hiesigen Natur und Tierwelt.

Hollywood-Star Naomi Watts (51, "The Ring") teilte ein Video vom Byron Bay auf ihrer Seite, welches die bisherige Geräuschkulisse der Region einfängt. Das Geschrei von Affen und das Zirpen von Grillen ist durch die Feuer, die an der australischen Ostküste wüten, verstummt. "Diese Brände sind wirklich furchtbar", schreibt die Schauspielerin. "Es erschüttert mich und macht mir Angst. Wir haben schon so viele Wildtiere verloren und der Sommer hat gerade erst begonnen".

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Auch Oscar-Preisträger Russel Crowe (55) zeigt sich bestürzt. Auf Instagram postete er Bilder von der Zerstörung und schreibt: "Egal wo ihr auf der Welt seid, in Australien, Kalifornien oder wo auch immer es Waldbrände gibt, passt auf euch und eure Lieben auf." Der Schauspieler stammt aus Neuseeland, lebt jedoch seit rund 30 Jahren in Sydney.

Warten auf Regen

Unterdessen betet die australische Sängerin Delta Goodrem (35) für Regen. Auf Instagram hat sie ein Video veröffentlicht, dass sie am Klavier sitzend und singend zeigt, "Lass es heute regnen", singt die 35-Jährige. Sie habe dieses Lied geschrieben, nachdem sie ein Video von Feuerwehrmännern im Einsatz gesehen habe, schreibt Goodrem und bittet ihre Follower, an das Rote Kreuz zu spenden.

Nicht nur den Einsatzkräften gebührt Dank, sondern auch den Tierpflegern und -medizinern, die alles in ihrer Macht Stehende tun, um die Tausenden verletzten Lebewesen wieder aufzupäppeln. Schauspielerin Rebel Wilson (39) hat ein Auffangzentrum in Sydney besucht und Bilder davon auf Instagram veröffentlicht. Auf einem hält sie ein Wombat im Arm. "Ich habe es geliebt, mit unseren wunderschönen Tieren zu schmusen. Wir müssen hart arbeiten, um sie und unsere Umwelt zu schützen", schreibt der "Pitch Perfect"-Star.

Auch Tierpflegerin Bindi Irwin (21), Tochter des verstorbenen "Crocodile Hunter" Steve Irwin, hat angesichts der Katastrophe alle Hände voll zu tun. "In unserem Tierkrankenhaus haben wir bereits 90.000 Patienten behandelt", schreibt die 21-Jährige auf dem Kanal des Australia Zoo.

Experten der Universität Sydney schätzen, dass seit September bis zu 500 Millionen Tiere in den Flammen zu Tode gekommen, oder an den Folgen ihrer Verletzungen verendet sind: Vögel, Säugetiere, Insekten. Allein die Zahl der getöteten Koalas liegt bei 8000 Individuen. Die Zahl der verbleibenden Tiere wird auf weniger als 100.000 geschätzt; damit sind die Tiere offiziell vom Aussterben bedroht.

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