Von Tarantino bis Cranston: Tiefe Trauer um Robert Forster

Der verstorbene Robert Forster hat bei prominenten Weggefährten wie Quentin Tarantino oder Aaron Paul großen Eindruck hinterlassen.

Quentin Tarantino (l.) trauert wie viele andere Stars um Robert Forster (r.)

Am 11. Oktober, ausgerechnet am Tag der Premiere seines neuen Films "El Camino: Ein 'Breaking Bad'-Film", verstarb US-Schauspieler Robert Forster mit 78 Jahren an den Folgen eines Hirntumors. Seither kennt die Trauer um den Charakterdarsteller bei Fans und prominenten Weggefährten keine Grenzen. Via Twitter, Instagram oder, im Fall von Quentin Tarantino (56), gar als offizielle Pressemittelung teilen die Stars ihre persönlichen Erinnerungen an Forster mit und drücken damit ihre Trauer aus.

Tarantino arbeitete für seinen Film "Jackie Brown" (1998) mit Forster zusammen, der für seine Rolle darin für einen Oscar nominiert wurde. "Die Welt hat seit heute einen Gentleman weniger. Eine ehrenvolle Person weniger. Einen guten Mann weniger. Einen wundervollen Vater weniger. Einen herausragenden Schauspieler weniger", schreibt Tarantino.

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©Gala

Er erinnere sich an unzählige gemeinsame Frühstücke, "all die gütigen Worte und all die Unterstützung. Robert Forster für 'Jackie Brown' zu casten, war eine der besten Entscheidungen, die ich je in meinem Leben getroffen habe", zitiert "The Hollywood Reporter" aus dem Statement.

Er hat Eindruck hinterlassen

Auch die bloße Tatsache, dass viele Stars einen langen Abschiedstext verfasst haben, statt ein kurzes "RIP" zu hinterlassen, zeigt, was für einen tiefen Eindruck Forster während seines Lebens hinterlassen hat. So erinnert sich etwa Bryan Cranston (63) bei Twitter an seine erste Begegnung mit ihm zurück: "Ein liebenswerter Mann und unübertrefflicher Schauspieler. Ich traf ihn vor 40 Jahren beim Film 'Alligator' und dann erneut bei 'Breaking Bad'. Ich werde nie vergessen wie freundlich und großzügig er gegenüber einem kleinen Kind war, das gerade erst in Hollywood angefangen hatte."

Auch "Breaking Bad"-Kollege Aaron Paul (40) nimmt via Social Media Abschied: "Die Nachricht zu hören, dass Robert Forster gestorben ist, bricht mir das Herz. Mein Gott. Ich hatte das Privileg, diesen wundervollen Mann kennenzulernen und an seiner Seite zu arbeiten. Ein wahrer Gentleman, der es liebte, zu schauspielern. Ich liebe dich, mein Freund. Danke, dass du mich geliebt hast. Du bist und wirst immer eine Legende sein."

Regisseur James Gunn (53, "Guardians of the Galaxy") schreibt derweil bei Instagram: "Robert Forster war nicht nur einer der besten Menschen, den ich je in der Filmindustrie kennengelernt habe. Er war einer der besten Menschen, die ich generell kannte." Aus purer Nächstenliebe habe Forster ihm immer wieder Tipps und Ratschläge gegeben - "er war einfach eine gütige Seele". Gunn trauert im langen Text zudem der Gelegenheit nach, Forster mitzuteilen, wie viel er ihm bedeutet habe.

Zu den Kondolierenden zählen unter anderem noch Bruce Campell (61), Bryan Fuller (50) oder "Hör' mal, wer da hämmert!"-Star Tim Allen (66), um nur einige wenige zu nennen. Letzterer arbeitete mit Forster bei der Serie "Last Man Standing" zusammen und schreibt: "Ich bin so unendlich traurig über Roberts Tod. Er war wie ein Geschenk für mich und ein emotionaler Teil unserer Serie. Gebete und Mitgefühl an seine wunderschöne Frau und Familie."

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