Vitali Klitschko: Bei Protesten in Kiew

Tausende gehen derzeit in Kiew auf die Straße, um gegen Präsident Wiktor Janukowitsch zu demonstrieren. Unter den Protestlern ist auch ein bekanntes Gesicht: Profi-Boxer und Oppositionspolitiker Vitali Klitschko

Mit dem Mikrofon in der Hand trat Vitali Klitschko am Wochenende in Kiew vor die Massen und marschierte mit ihnen durch die Straßen. Der Boxer und Politiker demonstrierte zusammen mit tausenden Männern und Frauen gegen Präsident Wiktor Janukowitsch. "Heute ist die ganze Ukraine gegen die Regierung aufgestanden", sagte Klitschko laut "n-tv.de". "Wir werden bis zum Ende stehen."

Auslöser für die Proteste war die Weigerung von Präsident Wiktor Janukowitsch, ein Assoziierungsabkommen mit der EU zu unterzeichnen. Die ukrainische Opposition und europäische Regierungschefs machen Druck aus Moskau für die Haltung der Führung in Kiew verantwortlich. Seit Tagen gehen nun Menschen auf die Straße. In teilweise gewalttätigen Auseinandersetzungen mit der Polizei forderten am Sonntag (1. Dezember) schätzungsweise 500.000 Menschen einen Rücktritt. Es war die größte Demonstration seit der Orangenen Revolution 2004.

Nach Aufruf bei Instagram

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Für Klitschko sind die Demonstrationen nun zu einem vorgezogenen Wahlkampf geworden. Der Boxer gründete 2010 die neue Partei "Ukraine demokratische Allianz für Reformen", kurz Udar (zu deutsch: Schlag). Mit ihm als Spitzenkandidat wurde sie 2012 drittstärkste Partei im ukrainischen Parlament. Im Sommer dieses Jahres gab er bekannt, bei den Wahlen im Jahr 2015 für das Präsidentenamt zu kandidieren. "Wir werden alles tun, um sicherzustellen, dass Präsident Janukowitsch bei der Wahl 2015 k.o. geht", so Klitschko.

Vor einigen Tagen rief er die Blockade einer staatlichen Verwaltung aus, gegen die Anweisung der Polizei forderte er die Demonstranten dazu auf, den Unabhängigkeitsplatz in Kiew nicht zu räumen. "Es ist eine Dikatur. Deshalb vertrauen die Menschen der Regierung nicht mehr", sagte er.

Hayden Panettiere + Wladimir Klitschko

Mini und Maxi ziehen um die Welt

13. September 2017  Händchen haltend schlendern Wladimir Klitschko und Hayden Panettiere durch Münchens Innenstadt. Immer wieder blickt die Schauspielerin dabei zu ihrem Partner auf. Er lächelt währenddessen glücklich in die Luft. Sieht so etwa ein Pärchen aus, das gerade in einer Trennungskrise steckt, so wie es in der Gerüchteküche momentan behauptet wird? Nein, ganz und gar nicht!
22. August 2017  Ihren 28. Geburtstag feiert Hayden Panettiere laut Twitter im Kreise ihrer "auserwählten Familie". Während sich Töchterchen Kaya auch wirklich in ihren Armen befindet, ist von ihrem Partner, Wladimir Klitschko, jedoch nichts zu sehen. Das wirft bei vielen Fragen auf. Auch einige Tage später brodelt die Trennungs-Gerüchteküche noch.
3. August 2017  Wladimir Klitschko zieht sich aus dem Ring zurück. Sein Statement: "Ich habe als Amateur und Profi alles erreicht und kann jetzt gesund und zufrieden die spannende Karriere nach der Karriere angehen." Wie diese aussehen wird, verrät Dr. Steelhammer allerdings noch nicht. Wir hoffen aber sehr, dass er damit seine Karriere als "Daddy Hammer" beziehungsweise Hammer-Daddy meint. Denn dann bekämen wir noch mehr dieser tollen Familienfotos mit seinen zwei Liebsten zu sehen:
Kaya will kuscheln! Und diese Liebe genießt Mama Hayden Panettiere so sehr, dass sie den zauberhaften Moment gleich mit ihren Twitter-Followern teilt. 

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Die Bundesregierung warnte derweil vor einer Eskalation. "Wir fordern die ukrainische Regierung auf, alles zu tun, um die freie Meinungsäußerung und das Recht auf friedliche Demonstrationen zu schützen", so Regierungssprecher Steffen Seibert. Außenminister Guido Westerwelle will am Donnerstag (5. Oktober) zu Gesprächen nach Kiew reisen.

Vor der Parlamentsabstimmung am Dienstag (3. Dezember) rief der Boxweltmeister Vitali Klitschko zu einem Machtwechsel auf. "Wir wollen nicht nur irgendwelche Minister auswechseln, sondern das politische System ändern", sagte er. Der 42-Jährige wird im kommenden Frühjahr zum 48. Mal in den Boxring steigen. Danach kann er sich wieder ganz der Politik widmen.

Update vom 3. November 2013:

Die ukrainische Opposition um Vitali Klitschko ist im Parlament in Kiew mit ihrem Misstrauensantrag gegen Regierungschef Nikolai Asarow gescheitert und erhielt nur 186 von nötigen 226 Stimmen. Damit bleibt Asarow im Amt. Die Massendemonstrationen halten weiter an.

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