Vitali + Wladimir Klitschko: Sie trauern um ihren toten Vater

Vitali und Wladimir Klitschko erleben trotz ihrer Boxerfolge nun wohl eine der schwersten Stunden ihres Lebens. Ihr Vater ist verstorben

Tragische Schicksalsschläge

Auch Stars werden vom Leben hart getroffen

Vitali + Wladimir Klitschko: Die Trauer ist groß: Schlager-Musiker und "Goodbye Deutschland"-Liebling Jens Büchner stirbt am 17. November 2018 im Alter von 49 Jahren in einem Krankenhaus auf Mallorca an den Folgen von Lungenkrebs. Er hinterlässt eine Großfamilie, bestehend aus Ehefrau Daniela ...
Vitali + Wladimir Klitschko: ... fünf leiblichen Kindern, drei Stiefkindern und einer Enkelin. Die Kleinen vermissen ihren Papa natürlich sehr, doch es gibt auch Momente des Glücks, in denen Jenna Soraya und Co. auch wieder lachen können. "Papa wäre so stolz auf dich", schreibt sie dazu ...
Vitali + Wladimir Klitschko: In einem Posting auf Instagram Stories erinnert sich Witwe Daniela an ihre Hochzeit mit Jens im Juni 2017. Dazu spielt sie das Lied "Einmal" von Mark Forster. "Einmal, einmal, das kommt nie zurück. Es bleibt bei einmal, doch ich war da zum Glück. Nicht alles kann ich wieder haben Freude, Trauer, Liebe, Wahnsinn. Einmal, und ich war da zum Glück", heiß es im Refrain.
Schock in der Sportwelt: Radsportlerin Kristina Vogel ist nach einem Trainingsunfall im Juni querschnittsgelähmt und sitzt von nun am im Rollstuhl. Im "Spiegel"-Interview spricht die Olympiasiegerin erstmals über den folgenschweren Unfall bei dem ihr Rückenmark am Brustwirbel durchtrennt wurde: "Egal, wie man es verpackt, ich kann nicht mehr laufen. Und das lässt sich nicht mehr ändern. Aber was soll ich machen? Ich bin der Meinung, je schneller man eine neue Situation akzeptiert, desto besser kommt man damit klar." Hut ab für diesen Kämpfergeist. 

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Es ist kaum vorstellbar, wie schwer es Wladimir Klitschko gefallen sein muss, am Samstag (2. Juli) gegen den Engländer David Haye in Hamburg in den Ring zu steigen. Denn schon da lag der Vater der Klitschko-Brüder, Wladmir Rodionowitsch, in der Altonaer Klinik in Hamburg, um sich dort aufgrund seiner schweren Krebserkrankung behandeln zu lassen. Am letzten Wochenende flog er dann nach Kiew und verstarb in seiner Heimat Ukraine.

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Ein Schicksalsschag, der die Boxweltmeister tief getroffen hat, wie ihr Manager Bernd Bönte erzählt: "Beide Brüder waren am Boden zerstört, als sie von der Nachricht gehört haben, obwohl es schon länger in ihrem Bewusstsein war, dass sich ihr Vater nicht mehr lange zu leben hatte. Es war schön, dass der Vater den Haye-Kampf in der Hamburger Klinik noch am Fernseher verfolgen konnte."

Doch nicht nur Wladimir und Vitali trauern. Fritz Sdunek, der langjährige Trainer von Vitali Klitschko, sagte: "Ich bin tieftraurig". Wie das "Hamburger Abendblatt" berichtet, gehörte er schon zur Familie. Sdunek war es auch, der dem 64-Jährigen die besten Ärzte vermittelte. Ein kleiner Lichtblick tat sich auf, er schien sich zu erholen - doch nur vorübergehend.

Der Ex-Offizier starb nun an den Spätfolgen seiner Krebserkrankung in seiner Heimat Kiew. 1986 war er Helfer nach der Atomkatastrophe in Tschernobyl. Erst im Dokumentarfilm "Klitschko", der vor einigen Wochen im Kino lief, sprachen der Vater und die Sportler zum ersten Mal über die Krankheit und wie sie die Atomkatastrophe damals erlebten.

"Wir hatten damals keine Ahnung, Wladimir und ich. Wir haben auch nicht verstanden, warum wir in Kiew nicht auf die Straße zum Spielen gehen sollten", sagte Vitali vor einigen Monaten in einem Interview.

Beide Brüder sollen sich nun in Kiew bei ihrer Mutter Nadeschda Uljanowana Klitschko befinden und alles für die Beerdigung ihres geliebten Vaters organisieren. Die Bestattung soll nur im engsten Familienkreis stattfinden.

In Anbetracht dieses schweren Schicksalsschlages fragt man sich, ob und wie Vitali Klitschko seinen nächsten Kampf bestreiten wird. Am 10. September soll der WBC-Weltmeister in Polen seinen Titel gegen Herausforderer Tomasz Adamek verteidigen. Doch wie man die beiden Brüder kennt, werden sie sich sicherlich gegenseitig Kraft und Zuversicht spenden und ihrem Vater zuliebe stark sein. Denn wie Vitali Klitschko in der Dokumentation verriet, trieb ihn gerade sein Papa dazu an, alles zu beenden, was er angefangen hat und immer als Sieger aus einem Kampf zu gehen.

yyo

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