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Video Angelinas Bitte an die UN

Angelina Jolie hat vor dem Weltsicherheitsrat der Vereinten Nationen eine Rede gehalten und dazu gedrängt, gegen sexuelle Gewalt in Kriegsgebieten vorzugehen

Eindringlich spricht Angelina Jolie in die große Runde, trägt freundlich aber bestimmt ihr Anliegen vor. Die Hollywood-Schauspielerin hatte am Montag (24. Juni) die Chance, vor dem Weltsicherheitsrat der Vereinten Nationen in New York zu sprechen. Auch der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon nahm laut "bild.de" bei der Sitzung teil, Jolies Auftritt wurde erst kurz vorher bekannt. Die UN-Sonderbotschafterin rief den Sicherheitsrat zum Kampf gegen sexuelle Gewalt in Krisengebieten auf.

"Vergewaltigung ist ein Kriegsinstrument, es ist ein Akt der Grausamkeit und ein Verbrechen an der Menschheit", sagte Jolie. Sie drängte das Gremium dazu, den zahlreichen Opfern, darunter oft Kinder, eine Stimme zu geben. "Ihr gebt die Messlatte vor. Wenn der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen Vergewaltigung und sexuelle Gewalt im Krieg zu seiner Priorität erklärt, wird es Fortschritte geben."

Dass es Angelina Jolie mit ihrem Kampf gegen Kriegsverbrechen und ihrem unermüdlichen Einsatz für Kriegsopfer Ernst ist, beweist sie immer wieder durch ihre zahlreichen Reisen in Krisengebiete und zu den Betroffenen. Erst in der vergangenen Woche besuchte die sechsfache Mutter ein Flüchtlingslager in Jordanien, wo sie das Gespräch mit syrischen Flüchtlingen suchte. "Die Flüchtlinge werden oft vergessen und immer wieder missverstanden. Sie werden als Last, als hilflose Individuen angesehen, oder als Menschen, die in ein anderes Land umsiedeln wollen. Aber das sind sie nicht. Wir müssen in die Flüchtlinge investieren, die eines Tages ihr Land wieder aufbauen und aus unserer Welt einen friedlicheren Ort machen werden", sagte sie dort laut "focus.de".

sst

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