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Verona Pooth Bei einem Autounfall wäre sie fast gestorben

Verona Pooth
© imago images
Verona Pooth ist bekannt für ihre quirlige und unverblümte Art. In einer neuen Folge ihres Podcasts stimmt sie nun ernstere Töne an, berichtet von einem dramatischen Erlebnis, das beinahe tödlich für sie ausgegangen wäre.

Der Vorfall liegt bereits viele Jahre zurück, dennoch ist Verona Pooth, 52, die Anspannung anzuhören, als sie ihrem Sohn San Diego, 17, im gemeinsamen "Poothcast" davon erzählt. Ein schwerer Autounfall kostete die Moderatorin mit 19 Jahren fast das Leben. 

Gemeinsam mit zwei Freunden war sie damals im Auto unterwegs gewesen, als sie im Horner Kreisel, einem mehrspurigen Kreisverkehr in Hamburg, in einen Betonpfeiler krachte. "Ich dachte noch: 'Gleich tut's richtig weh'", erinnert sie sich an den Schreckensmoment. "Da kam dieser Aufprall und da war auf einmal so eine Ruhe im Auto." Während Freund Timo nach einem Aufprall mit dem Kopf aufs Lenkrad bewusstlos gewesen sei, sei ihre Freundin Inga von hinten nach vorne in den Fußraum geflogen. 

Verona Pooth erlitt Wirbelsäulen- und Rippenbrüche 

"Ich hatte meinen Sitz so zusammengeklappt, wie eine Auster. Mein Sitz war gebrochen. Ich war angeschnallt und dadurch habe ich überhaupt überlebt, aber durch den Bruch meines Sitzes, weil das so heftig war, habe ich mir zweimal die Wirbelsäule gebrochen", so die 52-Jährige im Gespräch mit Diego. Auch Rippen brachen und die Milz riss. "Da habe ich zum ersten Mal dem Tod so ins Gesicht geschaut", offenbart Verona.

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An diesen Moment kann sich die Zweifach-Mutter noch genau erinnern. "Eine Sekunde vor dem Aufprall habe ich wirklich mein Leben an mir vorbeilaufen gesehen. Es war immer ein Foto, zum Beispiel das Gesicht von meinem Vater, das Gesicht von meiner Mutter. Oder Bilder, die mir was bedeuten aus meinem Leben. Ich habe mich als jüngeren Menschen gesehen, alles, was mir etwas bedeutet hat." In diesem Moment habe sie gedacht, "jetzt ist es einfach vorbei". 

Die Moderatorin hatte Angst vor ener Querschnittslähmung

Als ein Helfer sie aus dem Auto ziehen wollte, habe sie sofort geschrieen: "Nicht anfassen, nicht anfassen!" Ihre Wirbelsäule habe sich angefühlt, "als hätte jemand Steine draufgelegt". Sie habe gewusst, dass da etwas nicht stimmen kann und sie bei einer falschen Bewegung vielleicht sogar querschnittsgelähmt sein könnte. Dass Verona Pooth selbst in diesem Schockmoment auf ihr Bauchgefühl gehört hat, war ihr großes Glück. Denn nachdem sie von Rettungskräften aus dem Wagen und auf eine Trage gehoben wurde, konnte sie ihre Beine schon nicht mehr spüren. Im Krankenhaus wurde Verona klar, dass ihre Chancen, wieder zu laufen, bei 50 Prozent lagen. Das schienen auch die Ärzte zu bestätigen, die an ihrem Bett über ihren Zustand sprachen. "Noch kann sie ihre Beine bewegen", habe einer von ihnen gesagt, woraufhin die damals 19-Jährige zu weinen begann. 

"Es hat mir den A**** gerettet!"

Drei Monate musste sie in der Klinik auf dem Rücken liegend und ohne Kissen verbringen. Sohn Diego ist erschüttert von den Erzählungen seiner Mutter, wirft jedoch ein, dass es ihr letztendlich geholfen habe. "Geholfen? Den A**** gerettet hat es mir! Das war die Erfahrung, wo ich einmal den Tod ganz nah vor Augen hatte", setzt sie nach. 

Verwendete Quelle: AUDIO NOW/Poothcast

spg Gala


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