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Verona Pooth "Das war manchmal wie im Film"

Verona Pooth mit Sohn San Diego
Verona Pooth mit Sohn San Diego 
© VISTAPRESS/Anni Schmitz / imago images
Verona Pooth über die Reise mit Sohn San Diego nach Venedig, seine Zukunftspläne und wie es um ihr zweites Jawort steht.

Dass ihr Herz für Italien schlägt, ist kein Geheimnis. Umso mehr freute sich Verona Pooth, 54, als sie bei einem Abstecher nach Venedig nicht nur die Chance hatte, ihre Freundin und Lieblingsdesignerin Elisabetta Franchi wiederzusehen, sondern auch ein paar Tage Zeit allein mit ihrem ältesten Sohn San Diego, 18, zu verbringen.

Verona Pooths Sohn San Diego will einen besonderen Traum verwirklichen

GALA: Wie kam es zu dieser Mutter-Sohn-Auszeit?

Verona Pooth: Diego kam aus den USA nach Venedig geflogen. Zuvor hatte Franjo ihn in Florida für zehn Tage besucht, sie haben einen richtigen Männertrip gemacht. Diego und ich wurden für ein viertägiges TV-Format angefragt. Und da das vom Timing perfekt passte und auch ich meine "Diego Primetime" natürlich haben wollte, haben wir uns in Venedig zum Dreh getroffen und ein paar Tage drangehängt. Anschließend hatten wir beide noch große Fotoproduktionen. Ich für Elisabetta Franchi, Diego für diverse Männerlabel.

Sie haben eine besondere Beziehung zu Venedig.

Das letzte Mal war ich vor zehn Jahren mit meiner Mamita hier. Diese Reise habe ich noch sehr gut in Erinnerung, vor allem das Gondelfahren mit meiner Mutter bleibt für mich unvergesslich.

Wie läuft es gerade mit Diegos Golf-Karriere?

Er hat jetzt einen Summerbreak bis September, dann fliegt er wieder nach Amerika und würde sehr gerne auf eine Golf-Akademie in Tampa gehen. Jedes Wochenende werden dort Turniere gespielt. Diegos großer Traum ist es, sich ein Golfstipendium für die Universität zu erspielen. Dieses Aufbaujahr ist sehr wichtig, um herauszufinden, wie seine Chancen stehen, eines Tages Golfprofi zu werden. Er hat zu mir gesagt: "Muttern, ganz dahinten, siehst du den Horizont? So weit ist meine Profikarriere noch weg, aber ich will es unbedingt!"

Ist ihr Sohn durch seine USA-Erfahrungen erwachsen geworden?

Er ist ein 18-jähriger junger Mann mit Ecken und Kanten. Diego ist kein Wunderkind und keiner, der sich wie ein Star benimmt. Im Gegenteil, er ist bodenständig, unkompliziert und überhaupt nicht eitel. Zu ihm passt der Slogan: "Alles geht, nichts muss." Enttäuschungen hauen ihn nicht um. Er ist durch das Alleinleben reifer geworden. Mein Sohn ist kein Überflieger, kein Streber, kein Vollprofi, man muss ihm immer noch oft Dinge nachtragen. Für mich ist er gerade mal "al dente", (lacht) aber ich liebe ihn einfach über alles.

So verbrachten Verona und ihr Sohn San Diego die gemeinsame Zeit in Venedig

Womit haben Sie in Venedig die meiste Zeit verbracht?

Diego hat eine große Leidenschaft: Am liebsten würde er fünfmal am Tag essen. Bei ihm ist alles darauf ausgerichtet, Beute zu machen. (lacht) Ungefähr jeder zweite Satz lautet: "Mama, wir müssen etwas futtern." Und da es in Venedig gefühlt 600000 Restaurants gibt, hatten wir eine Mission: Futter besorgen.

Und wie haben die Italiener auf Verona reagiert?

Ganz oft "Ciao Bella" zugerufen und mir Luftküsschen zugeworfen, was ich sehr süß fand. Auch beim Gondelfahren haben sie gewunken, gepfiffen und gesungen. Das habe ich als großes Kompliment empfunden und fand es sehr charmant. Nur Diego war etwas irritiert, er kannte das so gar nicht. Ich meinte zu ihm: "MeToo ist hier noch nicht wirklich angekommen. Die italienischen Männer trauen sich noch, solche Art von Komplimenten zu machen, im positiven Sinne." Das war manchmal wie im Film.

Und was haben sie zu Ihrem Vornamen gesagt, den Sie ja der Stadt zu verdanken haben, in der ihre italienische Großmutter geboren wurde?

Alle haben gefragt: "Ist das wirklich ein Vorname?" Daraufhin habe ich gefragt, ob es nicht sogar ein echter italienischer Vorname sei. Sie meinten dann: Nein, sie würden in der Richtung nur den Namen Paris Hilton kennen. (lacht)

Sie und Franjo wollten doch zum zweiten Mal heiraten. Was ist aus dem Plan geworden?

Eigentlich steht alles für Frühjahr 2023. Die Gäste sind eingeladen, die Torte ist bestellt, ich hoffe, Franjo hat auch schon die passenden Ringe ausgesucht. Es gibt nur ein klitzekleines Problem: Ich habe mich vom Fleck weg in Venedig verliebt – also die Stadt. Wenn alles gut geht, sollte Franjo auch für das nächste Jahr der Bräutigam bleiben.

Gala


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