Verona Pooth: Gegen ihren Bodyguard wurde Haftbefehl erlassen

Gegen den Bodyguard von Verona Pooth wurde Haftbefehl erlassen. Er steht unter Verdacht, seine Frau umgebracht zu haben. GALA kennt die Hintergründe

Verona Pooth, Jens H.

Was für eine schreckliche Vorstellung: Man stellt einen professionellen Sicherheitsmann ein, um sich und seine Familie zu schützen und eines Tages wird gegen diesen wegen Mordes ermittelt. So geschehen bei Verona Pooth. Ihr Bodyguard und Fahrer, Jens H., der sie zu öffentlichen Auftritten begleitete und auf seiner Homepage mit ihr als prominente Kundin wirbt, wurde am Sonntagabend vorläufig festgenommen. Er steht unter dringendem Verdacht, seine Ehefrau getötet zu haben. Ein Richter hat bereits Haftbefehl erlassen.

Laut GALA-Informationen wollen Zeugen gesehen haben, dass Jens H. mit einem Taxi zur Wohnung seiner Frau, von der er getrennt lebte, gefahren sei. Dann soll er zu ihr in die Wohnung gegangen sein. Laut der Polizei Düsseldorf habe die Tochter des Opfers wenig später die Polizei informiert, nachdem sie ihre Mutter gefunden hat. Kurz darauf wurde Jens H. festgenommen.

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Jens H. (li.) bei seiner Festnahme Montagnacht.

Der Pressesprecher der Polizei Düsseldorf, Andreas Czogalla, bestätigt gegenüber GALA: "Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um Jens H. aus dem Sicherheitsgewerbe." Ein Geständnis gäbe es zwar noch nicht, doch "aufgrund der ersten Einlassungen muss man davon ausgehen, dass der Festgenommene über Täterwissen verfügt", so Czogalla.

Laut Polizei wurde Jens H. in einem Taxi in der Nähe des Tatortes festgenommen. Die zuständigen Polizisten hätten ihn aufgrund einer Täterbeschreibung erkannt. Zu einem möglichen Motiv habe sich der Verdächtige noch nicht geäußert. Dies sei noch Gegenstand der Ermittlungen, sagt Czogalla. Wie GALA aus dem engsten Umfeld der Familie Pooth erfuhr, ist man bestürzt über die aktuellen Geschehnisse. Jens H. sei ein enger Mitarbeiter von Verona und Franjo Pooth gewesen, an Veronas Geburtstagfeier im April habe er sich beispielsweise um den Fahrservice der Gäste gekümmert. Man habe ihm vertraut. Er war stets höflich und aufmerksam, so die Quelle. Es sei aber auch bekannt gewesen, dass Jens H. ständig Stress mit seiner Noch-Ehefrau wegen der gemeinsamen Kinder hatte. "Darunter hat Jens sehr gelitten", so der Informant zu GALA. Diese Situation habe sehr in ihm gebrodelt.

Ob und wenn ja aus welchen Gründen er seine Frau getötet hat wird in den kommenden Wochen und Monate die Gerichte beschäftigen. Die Kinder sind ohne ihre Mutter jedenfalls so oder so die Leidtragenden.

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