Verona Pooth: "Ich fliege First Class, meine Kinder Economy"

Verona Pooth hat ganz eigene Methoden, um ihren zwei Kindern zu zeigen, was normal ist. Mit GALA spricht sie über die Erziehung ihrer Söhne

Verona Pooth

Sie legt Wert darauf, ihre Söhne San Diego, 14, und Rocco, 6, nicht als verzogene VIP-Kids aufwachsen zu lassen: "Ich finde Kinder, die nicht erzogen sind, freaky", sagt , 49, als GALA sie nach ihrem Nachwuchs befragt. Ihre Jungs müssten zwar nicht den Knigge auswendig lernen, höflich sollten sie aber schon sein. "Guten Tag" und "Auf Wiedersehen" sagen sowie im Kino die leere Popcorntüte in den Müll bringen, gehört im Hause Pooth zum Grundstock des guten Benehmens. Und was noch?

Sie sagen von sich selbst, Sie seien eine strenge Mutter. Wie zeigt sich das?

Meine Kinder fliegen Economy, auch wenn ich Business fliege. Ich mag keine kleinen verwöhnten Kröten in der Business- oder First Class, die da sitzen und so viel Platz haben wie ein 1,90 Meter großer Mann. Bei Flügen haben wir die Nanny dabei. Die sitzt dann bei meinen Jungs. Ich möchte einfach, dass meine Kinder lernen: Es gibt im Leben immer eine Steigerung – und für die muss man arbeiten. Wenn mir im Urlaub der Poolboy ein Handtuch bringt, ist das okay. Aber meine Kinder müssen sich selbst eins holen. Wir sind ja nicht im Königshaus. Klar, hat Diego einen Gucci-Gürtel und ziemlich coole Turnschuhe, aber eben alles in Maßen.

Sind Sie sich in Erziehungsfragen mit Ihrem Mann einig?

Franjo sagt immer, dass ich die Kinder gut erzogen habe.

Verona mit San Diego (r.) und Rocco. Ja, man backt zu Hause sogar zusammen

Verona mit San Diego (r.) und Rocco. Ja, man backt zu Hause sogar zusammen

Welche Pflichten haben Ihre Jungs zu Hause?

Ein bisschen was müssen sie tun. Die Schuhe ordentlich hinstellen, das Bett machen, die Sweatshirts zusammenlegen. Die Hauptpflicht für Diego ist, in der Schule beim Zeugnis die Note 3 zu halten. Da bin ich hinterher. Und er soll keine Faxen mit Rauchen oder Alkohol machen. Ich habe ihm gesagt: "Tust du das, schneide ich dir ein Ohr ab oder reiß dir alle Haare vom Kopf." (lacht)

Diego ist im besten Teenie-Alter. Hat er schon eine Freundin?

Nein, das Anhängliche, was Mädchen in dem Alter haben, hat ihn scheinbar abgeschreckt. Er sieht das immer bei seinen Kumpels, die schon eine Freundin haben. Die durften auf einmal nichts mehr, nur noch mit ihren Freundinnen abhängen. Da hat er mal zu mir gesagt: "Das nervt mich ja voll, wenn mich den ganzen Tag die Freundin anruft und sagt, da darfst du nicht hin, und du musst bei mir sein und so." Er ist ein Freiheitstyp. Den kann man nicht an die Hand nehmen und dann nicht mehr loslassen.

Klären Sie Ihre Söhne selbst auf?

Das musste ich in meiner Familie gar nicht machen. Diego hatte in der Schule über zwei Jahre Sexualunterricht. Der weiß biologisch gesehen mehr als Franjo und ich zusammen. (lacht) Und der ganz Kleine will davon noch nichts hören. Der hat jetzt nur eine lustige Angewohnheit: Wenn ich mir die Zähne putze, hält er meine Pobacken mit seinen Händen fest – da ist er gerade genau auf Augenhöhe – und sagt: "Mami, das wackelt so. Oh, das Popöchen." Einmal habe ich mich über ihn gebeugt, und da hat er mir in den Ausschnitt geguckt und gemeint: "Da könnte ich eine Kreditkarte durchziehen." Ich habe mich kaputtgelacht. Wir haben keine Berührungsängste, sind aber auch nicht die FKK-Familie.

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