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Vanessa Paradis Sie wirkt wie befreit

Vanessa Paradis
© Action Press
Zwei Monate nach der offiziellen Trennung von Johnny Depp genießt Vanessa Paradis wieder das Leben: Sie macht Ferien mit den Kindern - und trifft sich mit attraktiven Männern

Sie umarmt ihn heftig, zieht ihn dicht zu sich heran,

es folgt ein Kuss: die normale Geste der Freundschaft unter Franzosen nach dem Dinner in einer lauen Pariser Nacht? Oder mehr? Eng vertraut sind Star-Friseur John Nollet, 41, und Vanessa Paradis, 39, auf jeden Fall. Sie kennen sich seit den Neunzigerjahren.

Der Franzose, der sich auch in Hollywood einen Namen gemacht hat, ist einer der profiliertesten Stylisten Frankreichs. John Nollet stylt nicht nur Vanessa Paradis, Marion Cotillard und Juliette Binoche, er ist auch für Johnny Depps wilde Dreadlocks in "Fluch der Karibik" verantwortlich. Auf seiner Webseite bietet er "Hair room service around the world" an. Laut "Wall Street Journal Europe" verbringt er seine Wochenenden am liebsten mit Freunden in Paris, geht in Kunstausstellungen oder radelt mit seinem kleinen Mischlingshund in den Park. Er ist weder verheiratet, noch sieht man ihn mit einer festen Freundin. Auch von einem eventuellen männlichen Partner ist nichts Offizielles bekannt.

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Wenige Tage nach dem nächtlichen Dinner taucht Vanessa Paradis in St. Tropez wieder auf. Zusammen mit ihren Kindern Lily-Rose, 13, und Jack, 10, ihrer Mutter Corinna sowie ein paar Freunden und einem Haufen Gitarren schippert sie auf ihrer eigenen, 47 Meter langen Jacht "Vajoliroja" auf dem Mittelmeer. Das Boot hatte sie einst mit Johnny Depp gekauft, sein Name setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der vier Familienmitglieder zusammen.

Der Abstand zur französischen Hauptstadt scheint der zierlichen Sängerin gutzutun - ein paar Tage ausspannen, weg vom Trubel und von den nervigen Journalisten, die alle nur das eine wissen wollen: Wie geht es ihr nach der Trennung von dem Mann, mit dem sie fast 14 Jahre zusammen war? Zwei Monate nach der Nachricht vom Liebes-Aus des einstigen Traumpaars Vanessa Paradis/Johnny Depp signalisiert sie: Ich bin verletzt, es tut immer noch weh - aber ich zerbreche nicht daran. Mein Leben geht weiter.

Während sich Johnny ins wilde Partyleben stürzt und zuletzt feucht-fröhlich bei der Aerosmith-Aftershowparty in Los Angeles feierte, verbrachte Vanessa die meiste Zeit mit den Kindern in Paris oder Südfrankreich. Jetzt meldete sie sich in mehreren Interviews zurück. "Ich hasse es, wenn man sagt, dass man daran arbeiten muss, ein Paar zu sein. Nein, man muss es sein wollen", sagte sie der französischen "Elle". Kurz vor der Trennung hatte sie in "Harper’s Bazaar" erklärt: "Manchmal steckt man in einer unglücklichen Beziehung, man liebt jemanden sehr, aber das macht dich unglücklich und du denkst, die Dinge können sich lösen" - und genau das hat sie dann getan. Jetzt ist sie beinahe wie befreit.

"Ich will gerade genau da sein, wo ich bin", so Paradis zu "Elle". Sie promotet ihren neuen Film "Cornouaille", ohne über Johnny zu sprechen ("Ich möchte nicht über ihn reden"), sie genießt es, in ihrer Heimat zu sein, mit ihren Kindern, bei Freunden ...

Vielleicht wollen deshalb die Gerüchte über eine neue Liebe nicht abreißen: Mit Musikerkollege Matthieu Chedid soll sie mehr als nur eine gute Freundschaft verbinden, auffällig viel Zeit verbringe sie auch mit Lenny Kravitz, der vor Johnny Depp ihr Freund war. Nun wurde sie küssend mit Coiffeur Nollet gesichtet. Warum auch nicht? Sie ist schließlich eine freie Frau.

Im Dezember feiert die Französin ihren 40. Geburtstag. "Das ist nur eine Zahl", sagt sie der "Elle". Sie fühle sich heute glücklicher als mit 20 Jahren. Sie habe "kein Rezept für das Glück", aber sie wolle sich nie mehr zu etwas verpflichtet oder gar gezwungen fühlen. Und sie weiß, was sie will. Auch bei Männern: "Nun, mein Typ ist auf jeden Fall kreativ. Kreativ mit brennenden Augen und einem hübschen Mund."

Hili Ingenhoven, Stefanie Richter

gala.de


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