Uma Thurman wütend: "Harvey Weinstein verdient nicht mal eine Kugel"

Uma Thurman rechnet jetzt mit deutlichen Worten mit Harvey Weinstein ab - und kündigt an, dass sie in Zukunft noch mehr zu sagen hat

Uma Thurman
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Das lange Schweigen von Uma Thurman ist vorbei. In einem Instagram-Post findet der Hollywood-Star deutliche Worte.

Uma Thurman (47) bricht ihr Schweigen über Harvey Weinstein (65). Die Schauspielerin, die an sieben Filmen mit Weinstein arbeitete - darunter "Pulp Fiction" und die "Kill Bill"-Streifen - postete auf Instagram ein Foto von sich selbst in der Rolle der "Braut" aus "Kill Bill". Dazu schrieb sie über die zahlreichen Anschuldigungen gegen Weinstein: "Ich bin froh, dass es langsam geht - du verdienst nicht mal eine Kugel."

Uma Thurman ist so wütend

Thurman schreibt zudem in ihrer Instagram-Nachricht, eigentlich ein Thanksgiving-Post, sie sei "heute dankbar dafür, am Leben zu sein und für alle, die ich liebe, und für all jene, die den Mut haben, für andere einzutreten". Im Oktober hatte die Schauspielerin in einem Interview gesagt, sie sei zu wütend, um über den Weinstein-Skandal zu sprechen. Nun deutete sie an, dass sie in Hollywood selbst Opfer von sexuellen Übergriffen geworden sei.

Thurman deutet Missbrauch an

In ihrem Post heißt es: "Ich habe kürzlich gesagt, dass ich wütend bin, und ich habe ein paar Gründe, #metoo, für den Fall, dass ihr es nicht erkennen könnt, wenn ihr mein Gesicht seht." Damit spielt Thurman wohl auf das Bild aus dem Rache-Thriller "Kill Bill" an. Darin gibt sie eine Frau, die sich auf grausame Weise für den scheinbaren Mord an ihrem Kind rächt. Der Hollywood-Star erklärte zudem auf Instagram: "Ich denke, es ist wichtig, sich Zeit zu nehmen, um fair zu sein, korrekt zu sein." Anschließend wünschte sie "Happy Thanksgiving" für alle, "außer Weinstein und seinen hinterhältigen Mitverschwörern".

Die Akte Weinstein

Mit den Worten "Bleibt dran" beendete sie ihren Post, was darauf hindeutet, dass Thurman bald mehr verraten wird. Vor wenigen Wochen hatte die Schauspielerin gegenüber "Access Hollywood" zum Thema Weinstein gesagt, dass sie im Moment noch nicht reden könne: "Ich habe gelernt, dass ich, wenn ich wütend drauflos rede, normalerweise bedaure, wie ich mich ausdrücke." Also warte sie "darauf, weniger wütend zu sein, und wenn ich bereit bin, werde ich sagen, was ich zu sagen habe". Zahlreiche Frauen werfen dem ehemaligen Film-Produzenten Weinstein sexuelle Übergriffe vor.

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