Uli Hoeneß: Witzige Unfall-Anekdote zum Abschied

Uli Hoeneß ist nicht mehr Bayern-Präsident. In seiner Abschiedsrede bewies er Humor und erzählte eine Anekdote über einen kleinen Unfall.

Uli Hoeneß (r.) bei seiner Verabschiedung mit dem neuen Bayern-Präsidenten Herbert Hainer

Die Ära Uli Hoeneß (67) beim FC Bayern München ist endgültig Geschichte. Am Freitagabend trat er als Präsident des deutschen Rekordmeisters bei der Jahreshauptversammlung nach rund 50 Jahren und Stationen als Spieler, Manager und Vereinsboss offiziell ab. In seiner bewegenden Abschiedsrede brachte der gebürtige Ulmer die Vereinsmitglieder in der Münchener Olympiahalle allerdings mit einer witzigen Anekdote noch einmal zum Lachen.

"Am 6. Juli 1970, es war ein Sonntagabend, bin ich von Ulm mit meinem kleinen BMW 2002 losgefahren, um in die große Welt des FC Bayern einzutauchen", erzählte Hoeneß. Er sei dabei allerdings so aufgeregt gewesen, dass er eine rote Ampel übersehen und anschließend einen Unfall gebaut habe. "Dann habe ich mir gedacht: ,Das geht ja gut los...'", so der Ex-Präsident weiter.

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©Gala

Am nächsten Tag sei sein erstes Training gewesen, mit allen damaligen Nationalspielern, unter anderem mit den Fußball-Legenden Franz Beckenbauer (74), Gerd Müller (74) und Sepp Maier (75). "Und ich habe gar nicht gewusst, soll ich jetzt Du oder Sie zu denen sagen", fragte sich Hoeneß. Schlussendlich hat offenbar aber alles geklappt, die großen FC-Bayern-Spieler von damals hätten ihn sehr schnell integriert.

Am Ende seiner Rede, die einen kurzen Abriss der wichtigsten Stationen seiner unglaublichen Karriere skizzierte, erhielt Hoeneß Standing Ovations des Publikums. Um 22:44 Uhr wurde dann sein Nachfolger offiziell im Amt begrüßt: Der ehemalige Adidas-Boss Herbert Hainer (65) wurde mit 98,11 Prozent der Stimmen gewählt. "Der FC Bayern ist Sport, der FC Bayern ist Heimat, mia san mia - das ist unsere Seele und die müssen wir uns immer bewahren", sagte Hainer in seiner Antrittsrede.

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