Uli Hoeness: Dreieinhalb Jahre Haft

Bayern-Präsident Uli Hoeneß ist zu drei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Er hat 27,2 Millionen Euro Steuern hinterzogen

Uli Hoeneß ist wegen Steuerhinterziehung zu einer Haftstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verurteilt worden. Das Urteil ist am frühen Donnerstagnachmittag (13. März) gefallen. Wie "bild.de" berichtet, sah die Kammer des Münchner Landgerichts unter Vorsitz von Richter Rupert Heindl die Selbstanzeige des FC-Bayern-Präsidenten als unwirksam an und befand den 62-Jährigen für schuldig. Wie sich im Verlauf des Prozesses, der auf nur vier Verhandlungstage angesetzt war, herausstellte, hat Hoeneß statt der von ihm angezeigten 3,5 Millionen Euro insgesamt eine Summe von 27,2 Millionen Euro unterschlagen.

Geht es nach der Staatsanwaltschaft, hätte Hoeneß noch eine härtere Strafe erwartet: Staatsanwalt Achim von Engel hatte auf fünf Jahre und sechs Monate plädiert. Uli Hoeneß' Verteidiger hatte in seinem Plädoyer laut "spiegel.de" gefordert, die Haftstrafe auf Bewährung auszusetzen.

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Ob Hoeneß, der während der Verhandlung stets von seiner Frau Susi begleitet wurde, wirklich hinter Gitter muss, bleibt noch abzuwarten. Seine Verteidigung wie auch die Staatsanwaltschaft können innerhalb einer Woche Revision beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe einlegen.

Der für schuldig erklärte Uli Honeß hat sich bisher noch nicht zu dem Urteil geäußert. Laut Prozessbeobachtern, die ihre Eindrücke bei Twitter schilderten, soll er den Schuldspruch aber ohne sichtliche Regung über sich ergehen lassen haben.

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