Udo Jürgens Er weint um Familienerbstück

Udo Jürgens
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Schauspieler Udo Jürgens trauert vor allem um ein Erbstück, das bei dem Einbruch in sein Haus gestohlen wurde.

Udo Jürgens (77) trauert um eine 150 alte Taschenuhr, die für die Geschichte seiner Familie steht.

Das wertvolle Erbstück wurde bei einem Einbruch in das Züricher Haus des Kultsängers ('Ich war noch niemals in New York') am vergangenen Dienstag geklaut.

Wie die 'Bild'-Zeitung berichtete, kaufte der Urgroßvater von Udo Jürgens die goldenen Taschenuhr vor 150 Jahren in New York. Seitdem wurde sie jeweils an die Zweitgeborenen seiner Nachkommen weitergegeben. Auch in 'Der Mann mit dem Fagott', dem Film über Udo Jürgens' Lebensgeschichte, spielt das gute Stück eine wichtige Rolle.

Der Verlust der Taschenuhr bricht Udo Jürgens das Herz."Sie war ein Teil von mir, hat zwei Weltkriege überstanden. Als ich meinen Kindern John und Jenny sagte, dass sie gestohlen wurde haben wir geweint", beklagte sich der Musiker gegenüber dem Blatt. "Meinem Großvater hat die Uhr das Leben gerettet. Er versetzte sie in seiner Heimatstadt Moskau für eine Fahrkarte nach Helsinki, um sich in den Revolutionswirren aus Russland abzusetzen. Doch er löste die Uhr Jahre später wieder aus, gab sie an meinen Vater weiter. Und der irgendwann an mich."

Der Entertainer ist immer noch schockiert über die Art und Weise, wie die Diebe bei dem Einbruch vorgegangen waren: Sie sprengten den Safe des Bühnenstars, drangen in seine privatesten Räume ein - unter anderem sein Schlafzimmer."Ich bin durch den Einbruch traumatisiert und seelisch zutiefst verletzt", gab der Deutsche zu, der die Einbrecher noch von seinem Grundstück flüchten sah. Nun hofft er nur noch auf eins: "Es wäre das größte Glück, wenn diese Uhr zu mir zurückfinden würde", sagte ein verzweifelter Udo Jürgens.

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