Tyron Ricketts: Die Zukunft hat triumphiert

Hip-Hopper Tyron Ricketts findet, dass die Wiederwahl Barack Obamas zeigt, dass eine "bunte Nation" eben doch funktionieren kann.

Tyron Ricketts (39) ist erleichtert, dass Barack Obama (51) der neue, alte Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ist.

Der Musiker ('Weltenreiter') zieht im Dezember nach Los Angeles und verfolgte die Wahlnacht natürlich besonders gespannt. Für ihn ist die Wiederwahl Obamas ein klares Zeichen in Richtung Zukunft: "Vorweg: Das ist meine subjektive Sichtweise, mit einem Expertenblick auf Politik und Wirtschaft kann man als normaler Bürger ja eh nicht dienen. Aber subjektiv bin ich froh, dass die Sichtweise der Gegenwart und hoffentlich der Zukunft über die Sichtweise der Sechziger Jahre und des alten Amerikas triumphiert hat", zeigte sich Ricketts im Interview mit 'Cover Media' erleichtert. "Ich hatte ein bisschen Angst davor, dass es rückschrittlich wird, was Reformrechte angeht, was die Bürgerrechte angeht, da waren ja die Republikaner - Romney selbst, glaub ich sogar, weniger - auf einem sehr harten Rückwärtskurs. Und da ich die nächsten Jahre in Kalifornien verbringe, bin ich schon froh, dass der Kurs beibehalten wird."

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Der Musiker und Schauspieler glaubt, dass Mitt Romney (65) als Republikaner vor allem die älteren Bürger auf seine Seite ziehen konnte. Es sei gut, dass sich die jüngeren Menschen zu Obama hingezogen fühlten, schließlich stehe der ja auch für "Change": "Alle jungen Leute, die ich in Amerika kenne, sind froh, dass es Obama geschafft hat. Das war auch so ein Generationen-Ding, jung gegen alt, und ich finde, die Jugend sollte entscheiden, wie es weitergeht."

Die Wiederwahl von Barack Obama freut den Sohn einer Österreicherin und eines Jamaikaners auch aus ganz persönlichen Gründen: Er kämpft in Deutschland selbst immer wieder gegen Vorurteile. Die spiegeln sich weniger im Privatleben wider, als vielmehr auf beruflicher Ebene: Drehbücher, in denen er den "Klischee-Schwarzen" geben soll, lehnt der Wahlberliner konsequent in unschöner Regelmäßigkeit ab. Umso besser daher für ihn das Signal aus Amerika: "Für mich ist es einfach toll zu sehen, dass eine bunte Nation funktionieren kann und das eben nicht dieses rigide, 'der weiße Mann bestimmt was gemacht wird'-Amerika gesiegt hat", erklärte Tyron Ricketts. "Das ist für mich ein schönes Zeichen, natürlich noch subjektiver als meine politische Meinung, aber es freut mich einfach zu sehen, dass ein Mensch, der aussieht wie ich, so eine mächtige und wichtige Position bekleidet."

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