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Tyger Lobinger Der Sohn von Ex-Leichtathlet Tim Lobinger will Fußballprofi werden

Tyger Lobinger
Tyger Lobinger
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Tyger Lobinger will wie sein Vater Tim Lobinger ein Top-Sportler werden, aber trotzdem alles anders machen. Gibt das Stress? 

Sein Name ist Programm. Tyger Lobinger, 19, ist groß, stark, schnell – wie ein Tiger.

Tyger Lobinger: Sein Vater Tim Lobinger ist wie ein guter Freund

Tim Lobinger 
Tim Lobinger 
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Seit vorigen Sommer spielt der Sohn von Leichtathletiklegende Tim Lobinger, 46, als Stürmer beim Viertligisten SG Wattenscheid 09. Und er hat große Ziele. 

GALA: Warum hat es Ihnen ausgerechnet der Fußball angetan?

Tyger Lobinger: Seit ich fünf Jahre alt war, spiele ich Fußball. Leichtathletik hat mich – im Gegensatz zu meinem Vater – nie so gereizt. Da bist du immer allein. Ich brauche das Mannschaftsgefühl und den Gedanken des Miteinanders. Ich bin ein absoluter Team-Player.

GALA: Hat Ihnen der berühmte Familienname schon mal geholfen?

Tyger Lobinger
Tyger Lobinger
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Lobinger: Nee, leider nicht. (lacht) Mit Vitamin B kommt man im Sport nicht weit. Da zählt nur Leistung.

GALA: Stimmt es, dass Ihr Vater Sie für Ihr Probetraining in Wattenscheid höchstpersönlich fit gemacht hat?

Lobinger: Ja. Er hat ja extra für Fußballer Trainingsprogramme entwickelt.

GALA: Gab es auch mal Stress beim Training?

Lobinger: Wir haben uns schon öfters gegenseitig angenervt. Aber das ist nicht schlimm. Mein Vater motiviert mich ja auch, wenn ich mal einen Hänger habe.

GALA: Wie ist Ihr Verhältnis zueinander?

Lobinger: Wir haben kein typisches Vater-Sohn-Verhältnis. Wir sind eher wie richtig gute Freunde.

GALA: Also haben Sie auch keine Geheimnisse voreinander?

Lobinger: Das kann man so sagen. Wir sprechen durchaus auch mal über Frauen oder Sex. (lacht) 

GALA: Ihrer Schwester Fee stehen Sie offenbar ebenfalls sehr nah.

Lobinger: Ja, wir haben uns kürzlich beide tätowieren lassen. Ich habe jetzt ein F für Fee an meinem linken Ringfinger und Fee ein T für Tyger.

GALA: Ihr Vater erkrankte vor zwei Jahren an Leukämie. Heute geht es ihm wieder gut. Wie haben Sie diese Zeit erlebt?

Lobinger: Die Erkrankung hat mir gezeigt, dass man nur ein Leben hat, mit dem man sehr achtsam umgehen muss. Früher habe ich zum Beispiel zu viel Geld für Klamotten ausgegeben. Heute brauche ich das nicht mehr. Es sind andere Dinge, die wirklich zählen.

GALA: Neben Ihrem Sport modeln Sie für einen Brillenhersteller. Ein zweites berufliches Standbein?

Lobinger: Nein, es macht mir einfach Spaß. Der Fußball hat Vorrang. Ich möchte mich da weiterentwickeln und würde auch gerne ins Ausland gehen. Ich denke außerdem gerade über ein Fernstudium in Sportmanagement nach.

GALA: Und wie sieht es aktuell in der Liebe aus?

Lobinger: Im Moment bin ich Single. Aber ich date gerade. Mal schauen, was passiert. (lacht)

Gala

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