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Tragischer Autounfall Der US-Journalist Bob Simon ist tot

Bob Simon
Bob Simon
© Picture Alliance
Der 27-fache Emmy-Preisträger Bob Simon starb nach einem Autounfall im Krankenhaus

Der legendäre US-Journalist war vor allem als Korrespondent für die CBS-Nachrichtensendung '"60 Minutes" bekannt und hatte innerhalb seiner Karriere 27 Emmys gewonnen.
Nun berichtete die "New York Post", dass Bob am Mittwoch [11. Februar] in seinem Lincoln auf dem West Side Highway in Manhattan mit einem Mercedes Benz zusammenstieß. Beide Fahrer wurden unverzüglich ins St. Luke's Roosevelt Hospital gebracht, wo der Journalist am Abend für tot erklärt wurde.

Bobs Karriere und seine Erfahrungen als Auslandskorrespondent in Kriegsgebieten

Ende der 60er-Jahre begann Bob Simon, der 1941 in der Bronx zur Welt kam, seine Karriere und machte sich als Außenkorrespondent einen Namen. Er berichtete unter anderem von Saigon aus über den Vietnamkrieg oder 1972 über das Olympia-Attentat in München.
Während des Golf Kriegs 1991 wurden er und sein Team im Irak gefangen genommen und verbrachten 40 Tage im Gefängnis. Darüber schrieb der Journalist das Buch "Forty Days", in dem er auch gestand, dass es ein "rücksichtsloser Fehler" von ihm und seinen Begleitern gewesen wäre, die Grenze zum Irak überquert zu haben.

Kollegen trauern um die Journalisten-Ikone

Die Branche ist entsetzt über den plötzlichen Tod der Journalisten-Ikone und den Tragik, dass ein Autounfall ihm das Leben kostete. Comedian Seth Meyers, 41, ("Saturday Night Life") twitterte kurz nach dem Tod seines Kollegen: "Ich bin am Boden zerstört, nachdem ich die News über Bob Simon erfahren habe. Er war ein Meister seines Fachs …"

Bob Simon hinterlässt seine Frau Françoise und die gemeinsame Tochter Tanya, die als Produzentin von "60 Minutes" mit ihrem berühmten Vater zusammen gearbeitet hat.

CoverMedia

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