Heftige Vorwürfe gegen Tom Cruise: Trägt er Mitschuld am Tod zweier Piloten?

Tom Cruise hat mit "Barry Seal: Only in America" erneut einen Kinohit gelandet. Doch der Hauptdarsteller sieht sich bezüglich zweier getöteter Piloten während der Dreharbeiten schweren Anschuldigungen ausgesetzt

Tom Cruise

kehrte für "Barry Seal: Only in America" in cineastische Flugspähren zurück. Ähnlich wie bei seinem internationalen Durchbruch in "Top Gun" gegen Mitte der 1980er Jahre, konnte auch sein neues Werk an den Kinokassen überzeugen. Doch ein bitterer Beigeschmack bleibt, weil zwei Piloten bei den Dreharbeiten zu "Barry Seal: Only in America" ums Leben kamen.

Trägt Tom Cruise Mitschuld am Tod zweier Piloten?

Im Herbst 2015 sind die angeheuerten Piloten bei einem Absturz in Kolumbien getötet worden. Die hinterbliebenen Familien haben im Jahr drauf Klage eingereicht. Wie das "People"-Magazin berichtet, geht aus der Klageschrift hervor, dass die Hinterbliebenen Regisseur und Hauptdarsteller Tom Cruise eine Mitschuld am Tod der Piloten geben, da von ihnen das Ziel ausgegeben wurde, einen "risikoreichen, actiongeladenen Spielfilm" drehen zu wollen.

Das abgestürzte Flugzeug in Kolumbien im Jahr 2015.

Das abgestürzte Flugzeug in Kolumbien im Jahr 2015.

Weitere Details der Arbeitsvereinbarungen

Des Weiteren wird in den Gerichtsdokumenten kritisiert, dass es "Versäumnisse in der Planung, Koordinierung, Ausführung und bei der Flugsicherheit" gegeben hätte, weshalb "ein unqualifizierter und unvorbereiteter Pilot dazu gezwungen wurde, bei schlechtem Wetter einen gefährlichen Flug in einer veralteten Maschine über einen ihm kaum bekannten Gebirgspass" zu absolvieren. Die Anklage richtet sich nicht an Doug Liman und Tom Cruise, trotzdem wird beiden vorgeworfen "fahrlässig" gehandelt zu haben. 
Aus einer Mail von einem der beiden getöteten Piloten geht hervor, dass dieser das Filmprojekt kurz vor seinem Tod bereits als "das gefährlichste Projekt, an dem ich je mitgewirkt habe" beschrieb."


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